Land will Anteil verkaufen: Ausländer offenbar an WestLB interessiert
zuletzt aktualisiert: 22.07.2007 - 12:08München/Düsseldorf (RPO). Die nordrhein-westfälische Landesregierung will ihren knapp 38-prozentigen Anteil an der WestLB verkaufen. Dafür scheint es offenbar auch ausländische Banken als Investoren zu geben.
Nach einem am Bericht des Münchner Nachrichtenmagazins "Focus" sollen bereits Gespräche mit der niederländischen Rabobank geführt worden sein. Aber auch die britische Royal Bank of Scotland (RBS) werde in der Düsseldorfer Staatskanzlei als möglicher Käufer geschätzt. Interesse am Kauf des Landesanteils habe auch die französische Großbank BNP Paribas signalisiert.
Wie es in dem Magazinbericht weiter heißt, arbeitet der WestLB-Aufsichtsratsvorsitzende Rolf Gerlach derzeit am Modell einer "Deutschen Landesbank Holding". Danach solle die WestLB zur zentralen Plattform werden, der sich weitere Landesbanken anschließen könnten. Im ersten Schritt wolle die Düsseldorfer Großbank zunächst die Sachsen LB übernehmen. Gerlach könne sich den Anschluss der gerade von den Sparkassen übernommenen Berliner Bank an die WestLB-Plattform vorstellen.
Laut "Focus" werden Pläne für einen Zusammenschluss mit der baden-württembergischen Landesbank LBBW in Düsseldorf nicht mehr favorisiert. Gerlach wolle eine "starke europäische Geschäftsbank" mit Sitz in Düsseldorf schmieden, hieß es.
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