kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
       
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

Tarifverhandlungen: Bahnfahrern drohen vorerst keine Streiks

zuletzt aktualisiert: 29.07.2010 - 16:04

Frankfurt/Main (RPO). Zwar läuft die Friedenspflicht aus. Streiks planen die Gewerkschaften aber zunächst nicht. Sie verhandeln mit der Deutschen Bahn einen Tarifvertrag.

Ab Donnerstag wird die deutsche Bahn bestreikt. Foto: ddp, ddp

Es gebe noch viele offene Fragen zu klären, sagte der Chef der Bahngewerkschaft GDBA Klaus-Dieter Hommel am Donnerstag in Frankfurt am Main nach der zweiten Runde der Tarifverhandlungen mit dem Konzern. "Wir werden jetzt aber erst mal weiter verhandeln." Rechtlich läuft die Friedenspflicht, die Streiks verbietet, für die Gewerkschaft schon am Samstag mit dem aktuellen Tarifvertrag aus.

Ab dann seien Streiks möglich, so lange, bis ein neuer Tarifvertrag unterzeichnet sei, sagte Hommel. Bei den laufenden Gesprächen mit der Bahn geht es den Gewerkschaften vor allem um einen sogenannten Branchentarifvertrag, der für alle Bahnunternehmen gelten soll. Daneben wollen die Arbeitnehmervertreter eine Lohnerhöhung im Volumen von sechs Prozent durchsetzen.

Der Chef der Bahngewerkschaft Transnet, Alexander Kirchner, sagte nach den Verhandlungen mit der Bahn, die Verhandlungsparteien seien "ein gutes Stück voran" gekommen. Von den meisten Unternehmen der Branche gebe es Signale, dass diese bereit zu Gesprächen über einen Branchentarifvertrag seien. Bei den Unternehmen habe "ein Umdenken" stattgefunden. Es sei aber noch "kein Durchbruch" erreicht worden. Ziel sei es, dass ein Branchentarifvertrag noch in diesem Jahr in Kraft trete.

Was die Lohnforderung im Volumen von sechs Prozent angehe, sei die Deutsche Bahn "noch nicht in der Lage gewesen, ein konkretes Angebot zu machen", sagte Kirchner. Dies hätten die Gewerkschaften "so akzeptiert". Das Lohnvolumen müsse zusammen mit dem Branchentarifvertrag in einem Paket verhandelt werden, sagte GDBA-Chef Hommel.

Wie die Tageszeitund "Die Welt" berichtete, will der Arbeitgeberverband Deutscher Eisenbahnen (AGVDE) einen Branchentarifvertrag mit einer Klage verhindern und blockiert damit die Tarifverhandlungen. Die Zeitung zitierte aus einem Brief des AGVDE an Transnet und GDBA, in dem Verbandsdirektor Hans-Peter Ackmann laut Zeitung erklärt: "Sollte ein Branchen-Tarifvertrag mit anderen Arbeitgebern zustande kommen, werden wir eine Erstreckung auf unsere Mitglieder mit allen zu Gebote stehenden juristischen Mitteln bekämpfen."

Gegenüber der Zeitung sagte Ackmann, sein Verband befürchte eine Pleitewelle unter den Mitgliedsunternehmen, komme ein Branchentarifvertrag auf mit dem hohen Lohnniveau der Deutschen Bahn zustande. Der AGVDE vertritt 120 Mitgliedsfirmen, darunter 58 nicht bundeseigene Bahnunternehmen.

Quelle: AFP/jt

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Angestellte nutzen Privatgeräte auch im Job

Studie

Angestellte nutzen Privatgeräte auch im Job

Viele Unternehmen können oder wollen mit dem rasanten technischen Fortschritt nicht mithalten. Weil die Mitarbeiter von zu Hause aber Rechne ... mehr 

Lebensmittel immer teurer

Discounter erhöhten Preise 2011 deutlich

Die Lebensmitteldiscounter haben einem Bericht zufolge 2011 überdurchschnittlich an der Preisschraube gedreht. mehr 

Videos

Ringerin aus Krefeld trainiert für Olympiaqualifikation

Aline Focken ist 20 Jahre alt und träumt von Olympia. Die Krefelderin hat die Chance sich für die olympischen Spiele 2012 in ... mehr 

Alstereisvergnügen lockt nach Hamburg

Hamburger und Hamburg-Besucher können sich auf das langersehnte Alstereisvergnügen freuen. Das Event findet von Freitag bis Sonntag statt. ... mehr 

Top-Services

Weitere Videos unter www.nrw-business.tv
 
Politik-Nachrichten

Bundespräsident wird zum Pointengeber

Wulff - der Witz der Session

Der Bundespräsident wird bei den Büttenrednern in diesem Jahr zum Pointengeber. Von Sybille Möckl  mehr

 

US-Anti-Drogen-Behörde DEA

Beweise für Korruption in Mexiko

Nach Informationen der DEA haben mexikanische Drogenkartelle über Jahre Millionen an den Gouverneur eines Grenzstaates gezahlt. mehr

 

Proteste in Griechenland gegen Sparplan

"Nieder mit der Erpressung durch die Troika"

 
 

Erneute Proteste in Ägypten

Militär will nicht weichen

 

Bundesverkehrsminister Ramsauer:

Keinen Freibrief für Raser

 

Jahrestags der Islamischen Revolution

Ahmadinedschad und die Atomtechnik

 

Gewalt in Syrien

General in Damaskus ermordet

Strom-Rechner

 kWh
vergleichen