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Erfolgreiches Startjahr an der Börse
Bayer-Tochter Covestro macht Gewinnsprung

Bayer-Tochter Covestro mit Gewinnsprung
Die Zentrale der Bayer-Tochter Covestro. FOTO: dpa, obe htf gfh
Köln/Leverkusen. Die Bayer-Tochter Covestro hat ein erfolgreiches Startjahr an der Börse hingelegt. Unter dem Strich legte der Gewinn des Kunststoffspezialisten 2015 um mehr als ein Viertel auf 343 Millionen Euro zu.

Das teilte das Unternehmen am Dienstag in Köln mit. Der Umsatz stieg um 2,7 Prozent auf knapp 12,1 Milliarden Euro. Dabei machte die Euroschwäche Preisnachlässe im Zuge des Ölpreisverfalls wett. Den Aktionären winkt eine Einstandsdividende von 0,70 Euro je Aktie.

Der Konzern blickt trotz der Turbulenzen in den Schwellenländern auch zuversichtlich auf das laufende Jahr. "Zahlenseitig erwarten wir für das Geschäftsjahr 2016 insgesamt einen positiven Verlauf", sagte Konzernchef Patrick Thomas. Am Finanzmarkt kam das Zahlenwerk gut an. Die Aktien legten vorbörslich um mehr als drei Prozent zu.

Der Covestro-Börsengang Anfang Oktober war einer der größten in Deutschland seit dem Boomjahr 2000. Auch nach dem Schritt aufs Parkett hält der Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer noch 69 Prozent an Covestro. Der MDax-Konzern, bis vor kurzem noch bekannt als Bayer MaterialScience - stellt unter anderem Vorprodukte für Hart- und Weichschäume und den Kunststoff Polycarbonat her. Die Materialien werden etwa in der Auto-, Bau- und Elektroindustrie verwendet. Weltweit haben die Leverkusener rund 15.800 Mitarbeiter.

(lsa/lnw)
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