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Bilanzskandal
Börsenaufsicht verlangt 7,37 Milliarden Yen Strafe von Toshiba

Bilanzskandal: Börsenaufsicht verlangt 7,37 Milliarden Yen Strafe von Toshiba
Hisao Tanaka musste den Chefposten bei Toshiba nach Bekanntwerden des Skandals räumen. FOTO: dpa, fr mda
Tokio . Die japanische Börsenaufsicht hat angesichts des riesigen Bilanzskandals bei Toshiba eine Strafzahlung des Unternehmens in Rekordhöhe verlangt.

Die Behörde sprach sich am Montag für eine Strafe in Höhe von 7,37 Milliarden Yen (55 Millionen Euro) aus. Das ist die höchste jemals von ihr verlangte Summe. Sie muss nun noch von einer anderen Behörde bestätigt werden.

Im Juli war bekannt geworden, dass Toshiba seine Bilanzen in den sechs Geschäftsjahren von 2008 bis 2014 um umgerechnet 1,13 Milliarden Euro geschönt hatte. Der Konzernchef Hisao Tanaka und mehrere Verantwortliche mussten deshalb ihren Hut nehmen.

Medienberichten vom Montag zufolge prüft die Börsenaufsicht derzeit auch, ob es gegen frühere Toshiba-Manager strafrechtliche Ermittlungen geben soll. Toshiba selbst fordert Schadenersatz von mehreren ehemaligen Verantwortlichen.

Eine Gruppe von Anteilseignern verklagte den Konzern am Montag zudem auf Schadensersatz in Höhe von rund 300 Millionen Yen (2,2 Millionen Euro). Die Kläger hatten bluten müssen, als der Aktienkurs in Folge des Skandals einbrach.

(felt/dpa/AFP)
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