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Modeunternehmen pleite
Britta Steilmann ist traurig über Insolvenz des Familienbetriebs

Britta Steilmann ist traurig über Insolvenz des alten Familienbetriebs
FOTO: dpa, bt pzi tba
Bergkamen. Die frühere Chefin des insolventen Modeunternehmens Steilmann, Britta Steilmann, ist traurig über den Niedergang des einstigen Familienbetriebs.

"Die Bekleidungsbranche verabschiedet sich lautlos vom Parkett. Mode spielt in Deutschland kaum noch eine Rolle", sagte sie dem "Tagesspiegel am Sonntag". "Ich finde es sehr schade, dass es nun auch Steilmann getroffen hat."

Das Unternehmen hatte im März - nur knapp fünf Monate nach dem Börsengang - Insolvenz angemeldet. Steilmann beschäftigt nach eigenen Angaben weltweit mehr als 8300 Mitarbeiter.

Britta Steilmann hatte die Firma von 2001 bis 2003 geleitet. Nach familieninternen Querelen über den weiteren Kurs gab sie den Posten auf. Heute habe sie keinen besonderen Bezug mehr zur Firma. "Seit meine Schwestern das Unternehmen vor zehn Jahren verkauft haben, habe ich es losgelassen. Es macht keinen Sinn, dem Vergangenen nachzuweinen", sagte sie der Zeitung.

(felt/lnw)
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