Nordrhein-Westfalen: Bruttomonatsverdienste steigen auf 3214 Euro
zuletzt aktualisiert: 10.10.2008 - 16:03 Düsseldorf (RPO). Trotz Finanzkrise steigen die Löhne in NRW: Die durchschnittlichen Bruttomonatsverdienste vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer in Nordrhein-Westfalen waren im zweiten Quartal 2008 mit 3 214 Euro um 2,5 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Die bezahlte
Wochenarbeitszeit lag unverändert bei 38,8 Stunden.
Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, lagen
dabei die Verdienste der Frauen (2 687 Euro je Monat) um 21
Prozent unter denen der Männer (3 412 Euro). Die Verdienste von
Teilzeitkräften erhöhten sich binnen Jahresfrist um 3,4 Prozent
auf 1 452 Euro; dies führen die Statistiker unter anderem auch
auf einen Anstieg der bezahlten Wochenarbeitszeit der
Teilzeitbeschäftigten (+0,9 Prozent auf 23,0 Stunden) zurück.
Wie die betreffende Tabelle des LDS zeigt, ist die Qualifikation der Arbeitnehmer
ursächlich für z. T. erhebliche Einkommensunterschiede:
Vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer(innen) in leitender Stellung
verdienten im Monat mit im Schnitt 5 906 Euro mehr als dreimal
so viel und Beschäftigte mit abgeschlossener Berufsausbildung
(2 777 Euro) fast 50 Prozent mehr als ungelernte Vollzeitkräfte
(1 840 Euro).
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