Bis 2012: Bundesbank schließt ein Drittel ihrer Filialen
zuletzt aktualisiert: 09.09.2009 - 18:19Berlin (RPO). Die Bundesbank wird nach einem Medienbericht bis Ende 2012 knapp ein Drittel ihrer Filialen schließen. Betroffen seien die Niederlassungen in Aachen, Augsburg, Bayreuth, Bremen, Cottbus, Dresden, Duisburg, Flensburg, Gießen, Kassel, Kiel, Lübeck und Meiningen sowie die Betriebsstätte in Lörrach.
"Wir wollen die wirtschaftliche Effizienz im Bargeldbereich erhöhen", zitierte die Tageszeitung "Die Welt" einen Sprecher. Die Bundesbank habe für die Bargeldsortierung neue Maschinen eingeführt. "Die Filialen können deshalb mehr Bargeld bearbeiten, dadurch haben wir Überkapazitäten, die wir jetzt abbauen."
Außerdem will die Bundesbank dem Bericht zufolge Regeln der Europäischen Union umsetzen, die vorsehen, dass private Unternehmen stärker an der Bargeldbearbeitung beteiligt werden. Die Bundesbank wolle ihren Marktanteil in diesem Geschäft auf 50 Prozent senken. "Wir sind noch deutlich über 50 Prozent", sagte der Sprecher demnach.
Die Filialen sind vor allem für die Bargeldbearbeitung zuständig: Sie versorgen Banken und Einzelhändler mit Bargeld, nehmen Münzen und Scheine entgegen und überprüfen sie auf Fälschungen und Schäden. Privatpersonen können in den Filialen auch D-Mark-Banknoten und -Münzen in Euro umtauschen.
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