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Medienbericht
Bundesregierung will K+S nicht vor Übernahme retten

Bundesregierung will K+S nicht vor Übernahme durch Potash retten
Die Zentrale des Konzern K+S in Kassel. FOTO: Unternehmen
Berlin/Kassel. Die Bundesregierung plant einem Bericht zufolge keine Abwehrmaßnahmen im Übernahmekampf zwischen dem kanadischen Kali-Konzern Potash und dem hessischen Salz- und Kalihersteller K+S. 

Es werde kein Einstieg in das Kasseler Dax-Unternehmen vorbereitet, um die Übernahme durch den Rivalen zu verhindern, berichtete "Die Welt" unter Berufung auf informierte Kreise. Die Regierung wollte den Bericht nicht kommentieren.

Am Vortag hatte das Bundeswirtschaftsministerium dem "Handelsblatt" Gespräche mit K+S bestätigt. Auch ein Einstieg der staatlichen KfW-Bank sei im Gespräch gewesen, schrieb das Blatt unter Berufung auf Wirtschaftskreise. K+S hatte Anfang Juli Übernahmegespräche mit den Kanadiern abgelehnt, weil die Potash-Offerte mit 41 Euro pro Aktie als zu niedrig erachtet wurde.

(dpa)
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