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Kunststoffkonzern
Bayer-Tochter Covestro startet mit Kurssprung an der Börse

Covestro: Bayer-Tochter startet mit einem Kurssprung an der Börse
Die Bayer-Tochter Covestro ist erfolgreich an der Börse gestartet. FOTO: dpa, obe htf tmk kno
Frankfurt/Main. Der Bayer-Kunststofftochter Covestro ist am Dienstag ein versöhnliches Börsendebüt in Frankfurt gelungen. Mit 26,00 Euro je Aktie übertrafen die Leverkusener am Dienstag den auf 24,00 Euro festgelegten Ausgabepreis deutlich.

Der Börsengang war jedoch kein Selbstläufer: Am vergangenen Donnerstag hatte Bayer den geplanten Börsenstart wegen des eingetrübten Marktumfelds um vier Tage verschoben und die zunächst anvisierte Preisspanne von bis zu 35,50 Euro drastisch auf 21,50 bis 24,50 Euro gesenkt. Das Emissionsvolumen schrumpfte so um 1 Milliarde auf 1,5 Milliarden Euro.

Der Börsengang ist Teil eines großangelegten Umbaus bei Bayer. Der Dax-Konzern will sich künftig auf das Gesundheits- und Agrarchemiegeschäft konzentrieren. Der Kunststoffspezialist Covestro - bis vor kurzem noch bekannt als Bayer MaterialScience - stellt unter anderem Grundstoffe für Schaumstoffe sowie den Kunststoff Polycarbonat her. Aber auch Vorprodukte für Lacke, Beschichtungen und Klebstoffe gehören zum Programm. Im vergangenen Jahr setzte Covestro mit weltweit mehr als 16.000 Mitarbeitern rund 11,7 Milliarden Euro um.

(dpa)
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