Elektronisches Rezept soll Bürokratie mindern: DAK: Einführung der neuen Chipkarte 2006
zuletzt aktualisiert: 23.02.2004 - 10:40Berlin (rpo). Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Deutschen Angestellten Krankenkasse (DAK), Herbert Rebscher, hält die Einführung der Gesundheitskarte im Laufe des Jahres 2006 für möglich. Die elektronische Gesundheitskarte soll die Bürokratie im Gesundheitswesen mindern.
Dies sei machbar, wenn alle Beteiligten gut zusammenarbeiteten, sagte Rebscher am Montag im Inforadio Berlin-Brandenburg. Die Kassen brauchten für ihre Planungen noch eine Reihe von Vorgaben. Darauf habe man mit den Warnungen vor einer Verzögerung hinweisen wollen, erläuterte Rebscher die Skepsis einiger Krankenkassenvertreter vom Wochenende. Um den ambitionierten Zeitplan einzuhalten, dürfe keine Zeit verloren werden.
Rebscher betonte, mit dem 1. Januar 2006 als gesetzlich vorgeschriebenem Einführungstermin für die neue Chipkarte solle das System nicht komplett umgestellt werden. Das sei "kein Big Bang, wo man sich vorstellt, ab 1. Januar wird in Deutschland mit einer neuen Karte gearbeitet", erläuterte der DAK-Chef.
Vielmehr sei die Vorgabe der Zeitpunkt, ab dem die Einführung schrittweise in bestimmten Regionen und Segmenten beginne. Wahrscheinlich werde als erstes das elektronische Rezept realisiert, erläuterte der DAK-Vize.
Die "elektronische Gesundheitskarte" soll die Bürokratie im Gesundheitswesen verringern. Sie soll ein Foto enthalten und die elektronische Übermittlung ärztlicher Verordnungen, Rezepte und medizinischer Leistungen erlauben.
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