Rolf Königs ist seit 2004 Präsident des Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach.
Der gebürtige Gladbacher, Jahrgang 1941, ist zudem Geschäftsführer des internationalenTextilunternehmens Aunde.
Königs stammt aus einfachen Verhältnissen, er arbeitete sich vom Lehrling zum Geschäftsführer der Textilfirma hoch. Unter seiner Führung entstand ein Konzern mit 86 Unternehmen in 25 Ländern und einem Milliarden-Umsatz.
Seit 1999 ist Königs im Vorstand von Borussia Mönchengladbach, er arbeitet unentgeltlich für den Verein.
Der Mönchengladbacher bei einer Mitgliederversammlung der Borussia. Erst vor rund 12 Jahren trat der Unternehmer mit seinem Amt beim Fußballverein in die Öffentlichkeit.
Königs hat wirtschaftlich viel für den Verein geleistet, dennoch stand er auch häufiger in der Kritik.
Im Oktober 2011 weitete sich der Steuer-Skandal im deutschen Fußball aus: Nur wenige Tage nach der Hausdurchsuchung in der DFB-Zentrale in Frankfurt ist auch Rolf Königs ins Visier der Steuerfahnder geraten.
Königs bestätigte dem "Handelsblatt", dass es eine entsprechende Untersuchung der Staatsanwaltschaft gebe. Laut dem Bericht wird Königs der Steuerhinterziehung verdächtigt.
Vorab hatte Königs schon seine Präsidiumskollegen in Mönchengladbach informiert. Es sei ihm wichtig, mit der Sache offen und ehrlich umzugehen, sagte Königs und versicherte, dass dies alles rein gar nichts mit dem Verein zu tun habe.