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Die Produkte von Beate Uhse mögen die Kunden anmachen, die Aktie des Unternehmens schafft das bei den Anlegern nicht. 1999 kam das Papiuer für 13,20 Euro an die Börse, derzeitiger Kurs: weniger als zwei Euro. Neben strategischen Fehlern kam auch noch Pech hinzu: Das Weihnachtsgeschäft 2006 ging daneben, weil es im Zentrallager zu einem großen Wasserschaden kam.
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Die Deutsche Bank und ihr Chef Josef Ackermann bekommen die "IPO-Zitrone 2007" für die schlechtesten Börsengänge verliehen. Vier große Unternehmen habe das Bankhaus aufs Börsenparkett begleitet, die dann kräftig floppten: Alstria Office, Versatel, Wacker und Tognum. Rund 3,5 Milliarden Euro brachten die Firmen beim Börsengang ein, anschließend verloren sie zusammen rund 900 Millionen Euro an Wert.
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Die schwarzen Kassen sind zwar schon 2006 aufgetaucht, aber auch im vergangenen Jahr zähle das Unternehmen für die SdK zu den schwarzen Schafen: Trotz des Milliarden-Skandals stieg die Entlohnung für die Mitgleider des Aufsichtsrates im Geschäftsjahr 2006/07 um satte 60 Prozent. Ein "Unding", so die SdK.
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Jürgen Schrempp bekam seinen Misserfolg als Chef von DaimlerChrysler noch versüßt: Nachfolger Dieter Zetsche verkaufte den Verlustbringer Chrysler, das honorierte die Börse kräftig. Daraufhin zog der bereits entlassene Schrempp seine Aktienoptionen und machte ordentlich Kasse.
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Die Solarfirma Conergy startete als Börsenstar auf dem Parkett. Noch im Oktober kostete die Aktie 70 Euro. Dann ging der Finanzvorstand, die Firma warnte vor Verlusten, plötzlich war kaum noch Geld da. Dann nahm auch der Vorstandschef seinen Hut. Die Aktie stürzte ab, auf zwölf Euro.
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Die Hypo Real Estate sorgte 2008 für den ersten Eklat auf dem Börsenparkett: Nach überraschenden Milliardenverlusten wegen der US-Immobilienkrise rauschte die Aktie in den Keller, verlor fast 40 Prozent - und das an einem Tag. Chef Georg Funke hatte sein Unternehmen noch kurz zuvor "indirekt als Gewinner der Krise" präsentiert. Die SdK fordert seinen Rücktritt.
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Kritikpunkt 1: Der Prozessfinanzierer Juragent hinterlegte eine Million Euro, damit der heutige Aufsichtsratschef Wolfgang Gierk nicht ins Gefängnis muss.
Kritikpunkt 2: Vorstandschef Mirko Heinen lümmelte laut SdK während der Hauptversammlung Kaugummi kauend am Pult und habe auf Nachfragen der Aktionäre sehr genervt reagiert.
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Ferdinand Piech hat sich erneut zum Aufsichtsratschef bei VW wählen lassen, obwohl er gleichzeitig Miteigentümer beim VW-Großaktionär Porsche ist. Diese Anhäufung von Ämtern ist der SdK ein Dorn im Auge. Bemängelt wird auch sein gutes Verhältnis zu den Gewerkschaften. Schließlich, so die Aktionärsschützer, vertrete er bei MAN und VW die Arbeitgeber und nicht die Mitarbeiter.
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Musikproduzent Jack White wurde in seinem eigenen Unternehmen 313 Music JWP im vergangenen Jahr ausgebootet, von Thomas Stein, der eine Zeit lang bei "DSDS" als Juror tätig war. Die Aktie verlor 2007 die Hälfte an Wert. Der neue Vorstandschef Stein verlagerte den Firmensitz von Berlin nach München, in die Nähe seines Wohnortes. Dazu habe, so die SdK, kein "unternehmerischer Grund" vorgelegen.
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Die WestLB, so die SdK, habe es im vergangenen Jahr als einzige Bank in Deutschland geschafft, sich gleich doppelt zu verzocken. Zum Einen am US-Immobilienmarkt und zum Anderen mit wilden Spekulationen auf VW-Aktien. "Aus Geldgier wurden jegliche bestehende Schranken ausgehebelt."