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Thermomix beschert Vorwerk 2016 gute Zahlen

Der Thermomix beschert Vorwerk 2016 blendende Zahlen
Der Thermomix sorgte bei Vorwerk für ein kräftiges Umsatzplus. FOTO: dpa, mb jhe gfh
Düsseldorf. Die Vorwerk-Gruppe hat 2016 ihren Umsatz um 4,1 Prozent steigern können. Grund dafür sind vor allem gute Geschäfte mit dem Küchengerät Thermomix. Staubsauger- und Teppichbodensparte liefen dagegen nicht so gut.

Vor allem dank guter Geschäfte mit der Küchenmaschine Thermomix hat die Vorwerk-Gruppe ihren Umsatz gesteigert. Der in mehr als 70 Ländern aktive Wuppertaler Konzern erlöste im vergangenen Jahr 3,1 Milliarden Euro und damit 4,1 Prozent mehr als 2015. In Deutschland habe sogar ein Plus um 7,1 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro erzielt werden können, teilte das Familienunternehmen am Donnerstag in Düsseldorf mit.

Umsatzstärkster Geschäftsbereich der Gruppe war auch im vergangenen Jahr der Thermomix. Die vorwiegend über Verkaufspartys angebotene Luxus-Küchenmaschine sorgte für ein deutliches Umsatzplus um 11,0 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro. Umsatzeinbußen mussten dagegen das Geschäft mit dem Staubsauger Kobold sowie die Kosmetik- und Teppichboden-Sparte hinnehmen. Insgesamt ging das Geschäft mit den Traditionsstaubsaugern vor allem durch Einbußen in Italien um 3,9 Prozent auf 836 Millionen Euro zurück.

Das 1883 gegründete Unternehmen vertreibt seine Produkte vorwiegend mit Hilfe eines 637 000 Köpfe zählenden weltweiten Vertreterheers. Hinzu kommen Online-Shops und Läden in den Innenstädten. Der Konzern betreibt mit der akf-Gruppe auch eine eigene Bank.

(dpa)
 
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