kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

Britischer Transportkonzern: Deutsche Bahn prüft offenbar Arriva-Übernahme

zuletzt aktualisiert: 17.03.2010 - 19:11

München/Hamburg (RPO). Die Deutsche Bahn ist übereinstimmenden Zeitungsberichten zufolge an einer Übernahme des britischen Transportkonzerns Arriva interessiert.

Vorstandschef Rüdiger Grube lasse seit einigen Monaten sondieren, ob ein Kauf des Unternehmens möglich sei, berichtet die "Süddeutsche Zeitung" unter Berufung auf Konzernkreise. Mit rund 44.000 Beschäftigten ist Arriva in zwölf europäischen Ländern aktiv.

Nach Informationen der "Financial Times Deutschland" prüft der Konzern eine Offerte im Volumen von umgerechnet bis zu zwei Milliarden Euro in bar. Schon in den kommenden Wochen könnte ein konkretes Übernahmeangebot für das börsennotierte Unternehmen folgen. Der wichtigste Bahn-Rivale, die französische Staatsbahn SNCF, hatte jüngst schon eine Annäherung an Arriva versucht. Die Gespräche über eine Fusion der SNCF-Tochter Keolis mit Arriva wurden jedoch vor zwei Wochen eingestellt.

Begonnen worden sind Gespräche über einen Einstieg bei Arriva bereits von Grubers Vorgänger Hartmut Mehdorn, wie die "Süddeutsche Zeitung" weiter berichtet. Arriva habe am Mittwoch mitgeteilt, man habe eine Übernahmeanfrage erhalten. Den Namen des Interessenten habe das britische Unternehmen allerdings nicht genannt. Die Bahn habe sich auf Anfrage der Zeitung nicht äußern wollen.

Das britische Unternehmen ist eine der größten privaten Transportgesellschaften in Europa. Nach Angaben aus Bahnkreisen wäre bei einem Kauf von Arriva allerdings mit Einwänden des Bundeskartellamtes zu rechnen, schreibt die Zeitung weiter. Man müsse sich darauf einstellen, dass das Kartellamt verlange, die deutschen Bahn- und Buslinien von Arriva nicht zu übernehmen, sondern an andere Betreiber abzugeben. Sonst wäre der Wettbewerb beim öffentlichen Verkehr gefährdet. Arriva betreibt von Bayern bis Hamburg zahlreiche Buslinien und Regionalzüge und beschäftigt rund 3500 Menschen in Deutschland.

Quelle: DDP/sdr

 
 
weitere Artikel
 
 
Links zu diesem Artikel
 

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Solaranlagen schaffen Leistung von 20 AKWs

Sonniges Pfingstwetter sorgt für Strom-Rekord

Solaranlagen schaffen Leistung von 20 AKWs

Das sommerliche Wetter hat Deutschland zu Pfingsten eine neue Spitzenleistung bei der Produktion von Sonnenstrom beschert. Eigentlich eine g ... mehr 

Berlin bereitet Wachstumspakt vor

Sechs-Punkte-Plan gegen die Krise

Berlin bereitet Wachstumspakt vor

Die Bundesregierung will im EU-Rat angeblich Sonderwirtschaftszonen in den Euro-Krisenländern vorschlagen. mehr 

Mehr Wirtschaft
Aus der Region

Sonniges Pfingstwetter sorgt für Strom-Rekord

Solaranlagen schaffen Leistung von 20 AKWs

Sechs-Punkte-Plan gegen die Krise

Berlin bereitet Wachstumspakt vor

Euro-Krise verschärft sich

Spaniens Banken brauchen noch mehr Geld

Videos

Video

Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

Video

Gefangen im Monster-Stau von Peking

In Chinas Hauptstadt gibt es nicht nur viele Menschen, sondern auch ziemlich viele Autos. Kein Wunder also, dass es dort immer wieder zu ... mehr 

Top-Services
 
Anzeige:
Weitere Videos unter www.nrw-business.tv
Politik-Nachrichten

Arbeiten sollen im Jahr 2013 beginnen

Iran will zweites Atomkraftwerk bauen

Der Iran will ein zweites Atomkraft bauen. Wie das Staatsfernsehen am Sonntag unter Berufung auf Atomprogramm-Chef Fereidun Abbassi Dawani berichtete, sollen die Bauarbeiten im kommenden Jahr im südlichen Buschehr beginnen, wo seit Herbst 2011 ... mehr

 

Neuer Umweltminister Peter Altmaier

"Kernenergie in Deutschland ist Geschichte"

Der neue Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) rechnet nicht mit Forderungen aus Wirtschaft oder Politik nach einer Rückkehr zur Atomkraft. Spätestens nach den Unfällen im japanischen Fukushima gibt es laut Altmaier keine Akzeptanz mehr für ... mehr

 

Möglicher SPD-Kandidat geht in die Offensive

Steinbrück: "Es wird einsam um Merkel"

 

Angriff auf syrische Stadt

Entsetzen über Massaker an Kindern

 

Genossen holen im Umfrage auf

SPD noch zwei Prozentpunkte hinter Union

 
 

Assads Macht gerät ins Wanken

Scheichs rüsten Syriens Rebellen auf

 

Fast 100 Tote in Syrien

UN-Beobachter bestätigen Blutbad

Strom-Rechner

kWh
vergleichen