kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
       
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
exporte wirtschaft panorama konjunktur außenhandel container ddp
  Foto: ddp
Kommentare ()

Im dritten Quartal 2009 um knapp 20 Prozent: Deutsche Exporte brechen ein

zuletzt aktualisiert: 04.01.2010 - 16:18

Wiesbaden (RPO). Schlechte Nachrichten für den Exportweltmeister Deutschland: Die Exportwirtschaft hat auch in den Sommermonaten einen massiven Einbruch verkraften müssen. Im dritten Quartal zwischen Juli und September gingen die Ausfuhren um fast ein Fünftel (19,0 Prozent) gegenüber dem Vorjahreszeitraum zurück, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte.

Besonders stark schrumpften demnach Ausfuhren in die EU-Länder Ungarn und Polen sowie die Nicht-EU-Staaten Ukraine und Russland. Insgesamt wurden zwischen Juli und September Waren im Wert von 200,2 Milliarden Euro aus Deutschland ausgeführt, wie die Statistiker in Wiesbaden mitteilten.

Preisbereinigt nahmen die Exporte demnach um 16,5 Prozent ab. Die Einfuhren nach Deutschland sanken den Angaben zufolge im dritten Quartal 2009 um 18,9 Prozent auf 167,9 Milliarden Euro. Preisbereinigt gingen die Importe um 10,9 Prozent zurück.

Mit einem Rückgang um mehr als ein Drittel (minus 33,6 Prozent) brachen die Exporte nach Ungarn unter den EU-Mitgliedsstaaten am stärksten ein, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Es folgten Polen (minus 23,9 Prozent) und Spanien (minus 23,4 Prozent). Starke Rückgänge gab es demnach auch bei Exporten nach Italien, in die Niederlande und nach Frankreich.

Die deutschen Exporte in Länder außerhalb der EU gingen im Vergleich zum Vorjahresquartal um etwa ein Fünftel (minus 20,1 Prozent) zurück, wie die Statistiker mitteilten. Mit einem Minus von 41,0 Prozent waren die Ausfuhren nach Russland besonders stark betroffen. Die Ausfuhren in die Ukraine halbierten sich demnach mit einem Rückgang um 48,7 Prozent sogar fast. Die Lieferungen nach China hingegen konnten den Angaben zufolge sogar um 14,5 Prozent auf 9,8 Milliarden Euro gesteigert werden.

Bei den Einfuhren nach Deutschland gab es ähnlich wie bei den Ausfuhren besonders starke Rückgänge beim Geschäft mit Russland und der Ukraine. Die Importe aus Russland schrumpften um fast zwei Fünftel (minus 39,4 Prozent) auf 6,5 Milliarden Euro, die Importe aus der Ukraine verringerten sich um 36,2 Prozent auf 0,3 Milliarden Euro.

Aber auch die Importe aus Japan und den USA gingen den Angaben zufolge im dritten Quartal um mehr als ein Fünftel gegenüber dem Vorjahreszeitraum zurück. Im Geschäft mit vielen EU-Staaten sanken die Einfuhren nach Deutschland um bis zu ein Fünftel, darunter Ungarn, Italien, Großbritannien und die Niederlande.

Quelle: AFP/felt

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Jedes Jahr 100 neue Lotto-Millionäre

Glücksspielmarkt Deutschland (Teil 1)

Jedes Jahr 100 neue Lotto-Millionäre

Die Deutschen stehen nicht im Ruf, ein Volk von Zockern zu sein. Wir gelten als solide, sparsam und ängstlich. Nichtsdestotrotz blüht auch h ... mehr 

Den Rhythmus im Blut

Tänzerkarrieren beginnen früh

Den Rhythmus im Blut

Kaum eine Laufbahn ist so rasch vorbei wie die von Tänzern. Oft ist mit 35 Jahren Schluss. ... mehr 

Mehr Wirtschaft
Aus der Region

Glücksspielmarkt Deutschland (Teil 1)

Jedes Jahr 100 neue Lotto-Millionäre

Tänzerkarrieren beginnen früh

Den Rhythmus im Blut

Werk soll ab 2016 ans Netz

USA bauen erstes AKW seit 25 Jahren

Videos

Ringerin aus Krefeld trainiert für Olympiaqualifikation

Aline Focken ist 20 Jahre alt und träumt von Olympia. Die Krefelderin hat die Chance sich für die olympischen Spiele 2012 in ... mehr 

Deutscher gewinnt New Yorker Treppenlauf

Der 27-jährige Thomas Dold aus Baden-Württemberg war beim berühmten Treppenlauf des Empire State Building zum siebten Mal in Folge der ... mehr 

Top-Services

Weitere Videos unter www.nrw-business.tv
 
Politik-Nachrichten
fSAT_EUROPE__FLIP__5833517_0.jpg

Erneut mehr als 100 Tote

In Homs geht das Töten weiter

In Homs sollen wieder mehr als 100 Menschen beim Einsatz des Militärs gegen Gegner des Assad-Regimes getötet worden sein. mehr 

 
Symbolbild Platzhalter Euro Griechenland Krise

Sperrkonto für Griechanland geplant

Europa setzt Athen neues Ultimatum

Mit harten Bandagen wird die Athener Regierung gezwungen, ein neues Milliarden-Hilfsprogramm abzusichern. mehr 

 

Bürgerentscheid am Sonntag

Adolf Sauerland bangt um sein Amt

 

Neue Beobachtermission im Gespräch

Wieder viele Tote bei Angriffen auf Homs

 

Griechenland wartet auf Hilfszahlungen

Eurogruppe prüft Athens Sparpaket

 
 

Radikaler Islamist auf freiem Fuß

Briten empört über Hassprediger

 

Affäre um den Bundespräsidenten

Neue Rücktrittsforderungen gegen Wulff

Strom-Rechner

 kWh
vergleichen