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Importe legen zu
Deutsche Exporte im Januar geschrumpft

Deutsche Exporte im Januar geschrumpft
Der Containerhafen in Hamburg. Die Ausfuhren gingen im Januar im Vergleich zum Vormonat um 1,4 Prozent zurück. FOTO: dpa, chc vfd lof hpl
Wiesbaden. Dämpfer für Deutschlands Exportfirmen: Sie haben im Januar weniger Waren ins Ausland verkauft als im Vormonat. Die Ausfuhren gingen im  Vergleich dazu um 1,4 Prozent zurück.

Das teilte das Statistische Bundesamt am Donnerstag anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilte. Im Vergleich zum Vormonat Dezember gingen die Exporte kalender- und saisonbereinigt um 0,5 Prozent zurück.

Demgegenüber legten die Einfuhren im Vorjahresvergleich um 1,5 Prozent zu, wie die Statistiker weiter mitteilten. Im Vergleich zum Dezember stiegen die Importe kalender- und saisonbereinigt um 1,2 Prozent.

Besonders stark zurück gingen die Ausfuhren in Länder außerhalb der Europäischen Union. Gegenüber Januar 2015 nahmen die Exporte in sogenannte Drittländer um 5,0 Prozent ab und die Importe um 1,1 Prozent.

Die Exporte in EU-Länder nahmen im Vergleich zum Januar 2015 um 1,0 Prozent zu, während die Importe aus diesen Ländern um 3,0 Prozent anstiegen. Dabei waren die Ausfuhren in die Länder der Eurozone leicht rückläufig (minus 0,1 Prozent), während von dort 2,7 Prozent mehr Waren bezogen wurden. Der Außenhandel mit EU-Ländern, die nicht zur Eurozone gehören, nahm deutlicher zu: Hier stiegen die Exporte um 2,9 Prozent und die Importe um 3,8 Prozent.

Insgesamt führte Deutschland im Januar Waren im Wert von 88,7 Milliarden Euro aus. Die Importe hatten einen Wert von 75,2 Milliarden Euro.

(das/AFP)
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