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Tarifstreit
Warnstreik legt Postzentrum am Frankfurter Flughafen lahm

Hintergrund: Kleine Geschichte der Deutschen Post
Hintergrund: Kleine Geschichte der Deutschen Post FOTO: AP
Frankfurt am Main. Der Tarifkonflikt bei der Post geht in die nächste Runde. Am Frankfurter Flughafen haben die Postmitarbeiter die Arbeit niedergelegt, die für den internationalen Versand zuständig sind. Rund eine Million Briefe und etwa 9000 Paketsendungen sind betroffen.

Bei der Deutschen Post AG läuft erneut ein Warnstreik. Beschäftigte der Internationalen Post, einer Spezialniederlassung am Frankfurter Flughafen, hätten am Mittwochabend die Arbeit niedergelegt, teilte die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi mit. Dadurch werde sich die Abwicklung von rund einer Million Briefsendungen und rund 9000 Paketsendungen aus dem gesamten Bundesgebiet ins Ausland verzögern. Dies sei eine Reaktion darauf, dass auch in der dritten Verhandlungsrunde in Siegburg am Montag und Dienstag kein Durchbruch erzielt worden sei.

In dem Tarifkonflikt geht es zum einen um die tariflichen Bedingungen der Mitarbeiter. Verdi fordert für die rund 140.000 Tarifkräfte eine Verkürzung der wöchentlichen Arbeitszeit von 38,5 auf 36 Stunden bei vollem Lohnausgleich. Daneben kämpft die Gewerkschaft auch gegen das neue Konzept für die Paketzustellung. Der Konzern hatte dafür zu Jahresbeginn 49 Regionalgesellschaften gegründet, in denen 20.000 Jobs entstehen sollen. Diese sollen allerdings nicht nach Haustarif, sondern nach den Tarifregelungen der Speditions- und Logistikbranche bezahlt werden.

(AFP)
 
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