Tochter der Deutschen Post noch nicht profitabel: DHL in USA erst 2006 in Gewinnzone
zuletzt aktualisiert: 29.09.2004 - 15:30Bonn (rpo). Die Posttochter DHL wird in den USA wahrscheinlich erst 2006 die Gewinnzone erreichen. Dies teilte die Deutsche Post AG am Mittwoch mit. Ursprünglich sollte DHL schon ein Jahr früher in den USA profitabel werden. An der Ergebnisprognose der Post AG ingesamt für 2004 und 2005 halte man aber fest.
Nach der Übernahme des amerikanischen Expressunternehmens Airborne Mitte 2003 verzeichne DHL in den USA jetzt erste Integrationserfolge, erklärte die Konzernmutter. Jetzt solle durch verstärkte Aufwendungen für Infrastruktur, Marketing und Servicequalität die dauerhafte Entwicklung gesichert werden. Deshalb steige der für das laufende Jahr erwartete Fehlbetrag von 300 Millionen Euro auf bis zu 500 Millionen Euro. Für 2005 sei noch ein Fehlbetrag von bis zu 300 Millionen Euro eingeplant.
Die Mehraufwendungen von 200 Millionen Euro im laufenden Jahr könnten auf der Ebene des Gesamtkonzerns durch gute operative Ergebnisse in anderen Regionen und Segmenten sowie durch Sparerfolge wettgemacht werden, versicherte die Post AG. Dennoch verlor die Aktie an der Frankfurter Börse bis zum Nachmittag entgegen einem positiven Markttrend rund 3,5 Prozent ihres Wertes.
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