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Vor gut vier Monaten hat die Commerzbank die Übernahme der Dresdner Bank von der Allianz angekündigt. Wenige Tage später ging die traditionsreiche US-Investmentbank Lehman Brothers in den Konkurs, was die Finanzbranche weltweit in riesige Probleme stürzte. Die Entwicklung der Commerzbank in dieser Zeit im Überblick:
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31. August: Die Allianz verkauft die Dresdner Bank für 9,8 Milliarden Euro an die Commerzbank.
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1. September: Nach Bekanntgabe der Übernahme verliert die Commerzbank-Aktie mehr als zehn Prozent.
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19. September: Die Hoffnung auf eine Auffanglösung der US-Regierung für angeschlagene Banken entfacht an den Börsen ein regelrechtes Kursfeuerwerk. Auch die Commerzbank-Aktie macht einen Sprung von 17,4 Prozent.
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4. Oktober: Die Commerzbank erklärt, dass sie „bis Ende 2008 und darüber hinaus“ refinanziert ist.
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8. Oktober: Die Aktie unterschreitet erstmals die 10-Euro-Marke.
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19. Oktober: Die zweitgrößte Bank Deutschlands signalisiert Interessen an einer Inanspruchnahme staatlicher Hilfen.
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3. November: Die Commerzbank schlüpft unter den Rettungsschirm des Bundes. Sie erhält eine Kapitalspritze von 8,2 Milliarden Euro und Garantien über 15 Milliarden Euro.
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5. November: Die EU-Kommission will das Hilfspaket prüfen.
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20. November: Der Finanztitel fällt auf 5,40 Euro.
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27. November: Die Commerzbank teilt mit, dass sie mit der Allianz vereinbart hat, den 40-prozentigen Restanteil an der Dresdner Bank bereits im Januar und nicht erst im zweiten Halbjahr 2009 zu übernehmen. Die Übernahme kostet die Commerzbank nur 5,1 Milliarden Euro statt der bisher kalkulierten 9,8 Milliarden Euro.
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7. Januar: Als erste deutsche Bank gibt die Commerzbank eine staatlich garantierte Anleihe heraus.
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8. Januar: Der Bund hilft der Commerzbank mit einer weiteren Eigenkapitalspritze in Höhe von zehn Milliarden Euro, die Bank wird damit zu einem Viertel verstaatlicht.