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Als zweitgrößter Mobilfunkanbieter Deutschlands und mächtigster Anbieter in Europa macht
Vodafone der Deutschen Telekom seit Jahren ernst zu nehmende Konkurrenz. Doch Vodafone-Chef Friedrich Joussen will sich nicht damit zufrieden geben, die Nummer eins unter den Verfolgern zu sein.
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Genau wie der Konkurrenz macht auch dem Mobilfunkriesen stetiger Preisverfall und gesättigter Markt zu schaffen. Deshalb setzt Vodafone auf Datendienste. Allein der Multimedia-Standard UMTS hat Vodafone in Deutschland 600 Millionen Euro Erlöse gebracht. Zusammen mit der Festnetztochter Arcor will Vodafone zum besten Komplettanbieter in Deutschland werden. Deshalb verkauft das Unternehmen auch seit fast einem Jahr Arcor-Anschlüsse unter eigenem Namen.
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Im Ausland profitiert die Vodafone Group von Geschäften in Schwellenländern Asiens und Osteuropas. Weiterhin arbeitet der Konzern daran, dass Kunden den Unterschied zwischen Mobilfunk und Festnetz nicht mehr spüren. Dazu gehören beispielsweise gemeinsame Web-Portale. Wie die Telekom arbeiten sowohl Vodafone als auch die Tochter Arcor an ihrem Service. Doch auch Sparen ist angesagt. In Deutschland will Joussen den Aufwand für Technik und IT in den nächsten zwei Jahren um weitere 20 Prozent drücken.
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Der niederländische Telekommunikationskonzern hat sich auf die Fahnen geschrieben, sich als Preisführer bei Kunden zu etablieren. Vor allem auf dem deutschen Markt agiert
KPN mit einer Mehrmarkenstrategie unter E-Plus, Base, Simyo, Ay Yildiz und Vybemobile. Seine aggressive Discount-Strategie bescherte Deutschlands drittgrößtem Mobilfunkanbieter bisher immer mehr Umsatz und mehr Gewinn.
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Dabei punktet E-Plus vor allem mit eigenen Billigmarken wie Simyo und Base sowie dem Verkauf über leistungsstarke Handelspartner wie Aldi. Die Zahl der E-Plus-Kunden stieg binnen Jahresfrist um 14 Prozent auf 13,6 Millionen. Die Nutzer der Billigmarken machen inzwischen über 43 Prozent aller Kunden im E-Plus-Netz aus.
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KPN kann diese Margen allerdings nur erzielen, weil die Mitarbeiter nur das Kerngeschäft abdecken. Alle anderen Services werden ausgelagert oder eingekauft, etwa die Betreuung der Netztechnik. Genau wie die Telekom hat auch KPN Probleme mit dem traditionellen Festnetzgeschäft und verliert Anschlüsse an Kabelnetzbetreiber.
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Das vergangene Geschäftsjahr verlief für die spanische
Telefonica
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Sein starkes Wachstum verdankt der Konzern vor allem der Platzhirsch-Stellung, die er sich mit Übernahmen in Lateinamerika gesichert hat. Entweder ist Telefonica dort in der Festnetz- oder in der Mobilfunksparte Marktführer. Untermauert hat der Konzern seine Stellung auch durch Zukäufe in Italien, Tschechien und China.
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Genau wie KPN und Deutsche Telekom startet das Unternehmen über den Mobilfunkarm O2 eine Billigmarke auf dem deutschen Markt. Deutschland sei ein Testmarkt, von dem aus das Angebot auf andere Länder ausgedehnt werden soll. Darunter fallen Spanien, Großbritannien, Irland und Tschechien. „Fonic“ richtet sich laut Telefonica an junge Leute und ethnische Gruppen, ähnlich wie die KPN-Marke Ay Yildiz, die im vergangenen Jahr für die türkischsprachige Bevölkerung in den Niederlanden auf den Markt gebracht worden war.
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Wohl kaum ein anderer Telekom-Konzern in Europa hat so eine dramatische Sanierung hinter sich wie die
BT Group, früher British Telecom genannt. 2001 schien das Unternehmen kurz vor dem Ende zu stehen, denn BT hatte einen Schuldenberg von 30 Milliarden Pfund (44 Milliarden Euro) angehäuft.
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In den Folgejahren verkaufte BT dann eine Tochter nach der anderen, unter anderem das Mobilfunkgeschäft O2. BT versucht, aus der klassischen Telekommunikation in margenstärkere Bereiche wie IT-Services für Konzernkunden und Breitband-Internet zu expandieren. Auch der Service steht im Vordergrund. BT befragt mit hohem Aufwand ihre Kunden nach Erwartungen und passt Produkte an deren Wünsche an.
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Das Unternehmen hat damit bereits eine entscheidende Entwicklung hinter sich, die der Deutschen Telekom noch bevorsteht. Durch den Verkauf des Mobilfunkarms gingen BT allerdings auch Gewinnmargen von 40 Prozent durch die Lappen. Deshalb hat sich BT-Chef Ben Verwaayen frühzeitig um neue Dienste und Partnerschaften mit T-Mobile UK und Vodafone bemüht. Zudem hat er das Netz in eine eigene Gesellschaft ausgegliedert, bei der er wie andere Wettbewerber Kapazitäten anmietet. Hierzulande macht BT der Telekom mit der Geschäftskundensparte zu schaffen.
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Ähnlich wie bei der Deutschen Telekom ist das Auslandsgeschäft für die
France Telecom ein Wachstumstreiber. Während in Frankreich das Wachstum gering ausfiel, legte der Umsatz im ersten Halbjahr um fünf Prozent auf 14 Milliarden Euro zu. Wichtige Mobilfunkmärkte für das Unternehmen sind Großbritannien, Polen und Spanien, wo der Konzern 2006 den Anbieter Amena übernommen hat.
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Im Herbst soll zudem der Verkauf der niederländischen Tochter Orange an die Deutsche Telekom abgeschlossen sein. Dies dürfte den Franzosen nach Schätzung von Analysten rund 1,3 Milliarden Euro einbringen. Wie auch die Telekom leiden die Franzosen unter dem schrumpfenden Geschäft mit Telefonanschlüssen und der unerwartet schnellen Verbreitung von Internet-Telefonie.
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Die Rückschläge im Festnetz kann France Telecom durch Wachstum in afrikanischen Ländern und in Osteuropa ausgleichen. Das reicht France Telecom nicht, deshalb setzt das Unternehmen auf Angebote, die Telefon, Internet und Fernsehen über einen Anschluss ausgeben.