| 19.30 Uhr

Zinserhöhung in den USA
US-Notenbank Fed erhöht Leitzins um einen Viertelpunkt

Washington. Die US-Notenbank Fed erhöht erneut den Leitzins: Er steigt um einen Viertelpunkt, wie die Fed mitteilte.

Der Zinssatz, zu dem sich US-Banken gegenseitig Geld leihen, steigt damit um 0,25 Punkte auf ein Niveau von 0,75 bis 1,0 Prozent, wie die Federal Reserve am Mittwoch in Washington mitteilte. Die Fed hatte den Leitzins im Dezember auf das aktuelle Niveau von 0,5 bis 0,75 Prozent gehievt und drei Schritte nach oben für 2017 ins Auge gefasst.

Es handelt sich um die erste Zinserhöhung seit dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump im Januar. In seiner Mitteilung am Mittwoch hielt der Fed-Ausschuss an seiner bisherigen Einschätzung fest, dass der Zins bis zum Jahresende auf 1,4 Prozent steigen werde. Er machte keine Andeutungen dazu, dass sich die Fed durch die Wirtschaftspolitik des neuen US-Präsidenten möglicherweise zu einer rascheren Zinsanhebung veranlasst sehen könnte.

Trump will die US-Wirtschaft mit massiven Steuererleichterungen und einem gigantischen Infrastrukturprogramm ankurbeln, was potenzielle inflationäre Risiken birgt. Der Fed-Offenmarktausschuss kündigte aber lediglich ab, die Entwicklung der Inflationsrate sorgfältig im Auge zu behalten.

Der Ausschuss konstatierte, dass sich die US-Inflation derzeit dem Niveau von zwei Prozent annähert. Die Fed sieht in dieser Marke den besten Wert für Preisstabilität und eine gesunde Arbeitsmarktsituation. Die Zinssteigerung ist das Instrument der Notenbanken, um den Inflationsanstieg abzubremsen.

(rent/REU/AFP)
 
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