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Mit der Riester-Rente können die Deutschen staatlich gefördert privat fürs Alter vorsorgen. Die wichtigsten Fragen beantworten wir hier.
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1. Was ist die Riester-Rente?
Unter der Riester-Rente versteht man die staatlich geförderte, privat finanzierte Rente in Deutschland. Sie wurde 2002 eingeführt, als das Nettorentenniveau eines idealtypischen Beschäftigten, der 45 Jahre lang in die Rentenkasse eingezahlt hat, von 70 auf 67 Prozent reduziert wurde.
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2. Warum heißt sie "Riester-Rente"?
Der Begriff der "Riester-Rente" geht auf Walter Riester zurück, den ehemaligen Bundesminister für Arbeit und Soziales. Er hatte die Idee, eine private Rente staatlich zu fördern und führte diese auch ein.
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3. Wie funktioniert die Riester-Rente?
Wer einen Riester-Vertrag abgeschlossen hat, zahlt regelmäßig einen bestimmten Betrag in eine der förderfähigen Sparformen ein. Der Bund gibt Zuschüsse oder die Möglichkeit, Steuern zu sparen, um die Abzüge durch privates Sparen auszugleichen.
Am Ende der Laufzeit erhält man eine monatliche Rente ausgezahlt. Bis zu 30 Prozent des angesparten Betrages können allerdings bei Renteneintritt auf einen Schlag ausgezahlt werden.
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4. Kann jeder einen Riester-Vertrag abschließen?
Nein. Zulagenberechtigte Personen sind rentenversicherungspflichtige Arbeitnehmer und Selbstständige, Bezieher von Arbeitslosengeld aber auch die Ehepartner aller Zulagenberechtigten.
Keinen Anspruch auf die staatliche Förderung haben hingegen all diejenigen, die nicht nicht der Rentenversicherungspflicht unterliegen. Also, viele Selbstständige sowie Beamte, Richter und Soldaten.
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5. Für wen lohnt sich die Riester-Rente?
Weil für Kinder eine extra Zulage beantragt werden kann und auch Ehepartner von Versicherungsberechtigten die Riester-Rente beantragen kann, lohnt sich diese Sparform vor allem für Familien mit Kindern. Aber auch Arbeitnehmer mit geringen Einkommen können von dem Steuervorteil profitieren.
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6. Welche Anlageformen gibt es?
Man kann mit privaten Rentenversicherungen, Bank- und Fondssparplänen sowie Pensionsfonds mit der Riester-Rente sparen. Diese speziellen Produkte müssen staatlich genehmigt sein.
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7. Wie finde ich den besten Anbieter?
Je nachdem, für welche Anlageform man sich entscheidet, lohnt sich ein Blick in die Fachmagazine. Die "Stiftung Warentest" überprüft regelmäßig, welche Verträge hohe Renditen abwerfen. Ein Beratungsgespräch lohnt sich auf jeden Fall.
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8. Muss ich die Rente versteuern?
Ja. Die Leistungen aus der Riester-Rente sind in der Auszahlungsphase voll einkommensteuerpflichtig.