Er ist der Gründer des Weltwirtschaftsforums: Der in Augsburg geborene Schweizer Klaus Schwab. Auch im Jahr 2010 lädt er die Mächtigen der Welt wieder in die Schweiz zum inoffiziellen Plausch ein. Das vergangene Jahr stand im Zeichen der Krise. 2010 steht deswegen wieder im Zeichen des Gemeinschaftssinns.
Das will dem Vernehmen nach auch Josef Ackermann, Chef der Deutschen Bank, ausgemacht haben. Er gehört zu den Stammgästen in der Schweiz. In Davos treffen sich schließlich mächtigsten Menschen der Welt. Es geht ums Kennenlernen, Kontakte und den Austausch von Gedanken. Über 2500 haben sich wieder angekündigt.
Die Eröffnungsrede am Mittwoch soll Frankreichs Staatschef Nicolas Sarkozy halten.
Axel Weber, Chef der Deutschen Bundesbank gehört zu den Stammgästen. Ob er auch 2010 kommen wird, ist noch offen.
Auch der brasilianische Präsident Lula da Silva (r.) wollte kommen. Er musste die Teilnahme aber im letzten Moment aus gesundheitlichen Gründen absagen. Sein Land gilt als einer der wichtigsten Staaten für die Zukunft der Weltwirtschaft.
Auf die großen Stars aus der Politik muss Davos in diesem Jahr jedoch verzichten. Statt Barack Obama kommt Alt-Präsident Bill Clinton, der als Sondergesandter für Haiti aber eine immens wichtige Aufgabe übernommen hat.
Auch die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel verzichtet in diesem Jahr auf den Besuch.
Dafür wird die deutsche Bundesregierung durch Neulinge im Kabinett vertreten, Guido Westerwelle vorneweg.
Auch sein Parteifreund Rainer Brüderle hat sein Kommen angesagt.
Ebenso wie Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg, der in wirtschaftspolitischen Fragen bis zum Regierungswechsel eine Schlüsselrolle in Berlin spielte.
Dafür soll mit Google-Chef Eric Schmidt ein echter Star aus der Wirtschaftswelt kommen.
Die Dax-Konzerne sind wie üblich fast komplett vertreten, unter anderem durch Siemens-Chef Peter Löscher.