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Dieselskandal
Verdächtiger Audi-Manager klagt gegen Entlassung

Dieselskandal: Verdächtiger Audi-Manager klagt gegen Entlassung
Audi-Manager sind in den Diesel-Skandal verwickelt. FOTO: rtr, KKH/QT/CDC
Frankfurt. Ein im Dieselskandal verdächtigter Audi-Manager klagt nach einem Medienbericht gegen seine fristlose Entlassung. Es ist bereits der dritte Fall von gefeuerten Managern vor dem Amtsgericht Heilbronn.

Es handele sich dabei um den Anfang Juli von der Staatsanwaltschaft München festgenommenen Ingenieur, berichtete das "Handelsblatt" in seiner Donnerstagausgabe mit Verweis auf eine Gerichtssprecherin. Der Manager habe bereits im März Klage eingereicht, sein Verfahren ruhe derzeit, sagte die Sprecherin der Zeitung. Der des Betrugs Verdächtigte werde in dieser Woche bei Vernehmungen umfassend aussagen, zitierte das Blatt dessen Anwalt Klaus Schroth.

Vor dem Arbeitsgericht Heilbronn laufen insgesamt drei Verfahren von im Dieselskandal gefeuerten Managern. Für Aufsehen sorgten die Aussagen von Ulrich Weiß bei Gerichtsterminen. Er war der Vorgesetzte des in München inhaftierten Italieners. Weiß warf Audi-Chef Rupert Stadler vor, schon 2012 von der Abgasmanipulation gewusst zu haben. Stadler streitet das ab. Im Fall Weiß ist für den 11. August ein Verhandlungstermin in Heilbronn angesetzt. Im dritten Verfahren, in dem bisher auch noch keine gütliche Einigung erreicht wurde, geht es am 18. Oktober weiter.

(REU/veke)
 
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