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DIHK: Noch immer 22.000 Lehrstellen unbesetzt

DIHK: Noch immer 22.000 Lehrstellen unbesetzt
So sah im vergangenen Jahr die Top 5 der Ausbildungsberufe aus. FOTO: RP/Radowski
Düsseldorf. Im vergangenen Jahr haben insgesamt 520.000 Jugendliche einen neuen Ausbildungsvertrag abgeschlossen – 1,4 Prozent weniger als 2013. Vor Beginn des neuen Lehrjahres sind derweil laut DIHK noch viele Ausbildungsplätze frei.

Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, belegte der Beruf der Einzelhandelskaufleute mit rund 31.000 neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen erneut den Spitzenplatz, gefolgt von Bürokaufleuten, Verkäufern, Kraftfahrzeugmechatronikern und Industriekaufleuten.

In wenigen Tagen startet das neue Lehrjahr. "Es sind immer noch sehr viele Ausbildungsplätze frei", sagte Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK). Alleine in der IHK-Lehrstellenbörse gebe es rund 22.000 Angebote. "Die Aussichten junger Leute auf eine Ausbildung sind damit auch jetzt noch ausgesprochen gut", so Schweitzer.

Dabei sei die Auswahl groß, denn die Firmen suchten in fast allen Bereichen. Mit Blick auf die sinkenden Bewerberzahlen riet er den Firmen ihre Rekrutierungswege zu optimieren, also offene Stellen den Arbeitsagenturen zu melden und auch schulschwächeren Jugendlichen mit Förderprogrammen eine Chance zu geben.

Nach Angaben des DIHK entfallen rund ein Drittel der gemeldeten 22.000 freien Ausbildungsplätze auf die sogenannten Mint-Berufe – also Jobs im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. So werden zum Beispiel 825 Plätze für eine Ausbildung zum Fachinformatiker oder 373 zum Industriemechaniker angeboten.

Weitere 30 Prozent entfallen auf Handel und Gastronomie, gesucht werden hier 3500 künftige Kaufleute im Einzelhandel, 1100 junge Leute, die Koch werden möchten. Die restlichen 35 Prozent verteilen sich auf die übrigen rund 270 IHK-Berufe.

(maxi)
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