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Geldinstitut will eine Milliarde Euro einsparen
Dresdner Bank baut weitere 4700 Stellen ab

Frankfurt/Main (rpo). Schock bei der Dresdner Bank: Das Geldinstitut will zusätzlich 4700 Stellen in den kommenden beiden Jahren abbauen. So will die Bank rund eine Milliarde Euro einsparen.

Das sagte Vorstandschef Herbert Walter am Donnerstag in Frankfurt. Damit wolle die Bank bis 2005 rund eine Milliarde Euro einsparen. Mit etwa 50 Prozent werde der IT- Bereich den Hauptbeitrag zur Kostensenkung leisten. Zuvor hatte die Bank bereits einen weltweiten Abbau von 11 000 der 50 000 Stellen bis Ende dieses Jahres angekündigt.

Die Dresdner Bank hatte im ersten Halbjahr zwar im operativen Geschäft wieder Gewinn gemacht, unter dem Strich aber weiter rote Zahlen geschrieben. Von Januar bis Juni 2003 war das operative Ergebnis mit sieben Millionen Euro leicht positiv. Wegen der hohen Aufwendungen für den Personalabbau fiel im ersten Halbjahr aber insgesamt ein Verlust vor Steuern von 450 Millionen Euro an.

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