kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
       
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
panorama Arbeitslose Zahlen AP
  Foto: AP, AP
Kommentare ()

IAB-Prognose: Durchschnittlich 3,5 Millionen Arbeitslose in 2010

zuletzt aktualisiert: 12.03.2010 - 12:12

Nürnberg (RPO). Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung rechnet mit einem deutlich geringeren Anstieg der Arbeitslosigkeit als befürchtet. Im Jahresdurchschnitt erwartet das IAB nun 3,5 Millionen Erwerbslose, wie die Experten am Freitag in Nürnberg mitteilten. Das wären nur 120.000 mehr als 2009 und 600.000 weniger als noch im September vorhergesagt.

Mehr zum Thema

Die IAB-Autoren gehen bei ihrer neuen Prognose von einem deutlich stärkeren Wirtschaftswachstum aus. Sie rechnen jetzt mit einem Plus von 1,75 Prozent beim Bruttoinlandsprodukt. Im September hatten sie nur einen Anstieg um 0,5 Prozent erwartet.

"Eine generelle Entwarnung kann für den Arbeitsmarkt jedenfalls nicht gegeben werden, denn die deutsche Wirtschaft ist nach wie vor deutlich unterausgelastet", schreiben die IAB-Autoren. So hätten im vergangenen Jahr Kurzarbeit und flexible Arbeitszeitregelungen die Wucht der Wirtschaftskrise größtenteils abgefangen. Der Rückgang der Arbeitszeit habe sich aber im zweiten Halbjahr verlangsamt. Die Betriebe scheinen also diese Möglichkeiten weitgehend ausgeschöpft zu haben.

Mehr Hartz IV-Empfänger

Angesichts der unverändert schlechten Chancen auf dem Arbeitsmarkt sei es vor allem für bereits arbeitslos gewordene Menschen und für Absolventen einer Ausbildung weiter schwer, eine Stelle zu finden. Die IAB-Forscher gehen daher davon aus, dass sich die Dauer der Arbeitslosigkeit im laufenden Jahr erhöhen und die Zahl der Hartz IV-Empfänger steigen wird.

Entlastet werden dürfte der Arbeitsmarkt 2010 dagegen von der Bevölkerungsentwicklung: Das zur Bundesagentur für Arbeit gehörende IAB geht davon aus, dass das Arbeitskräfteangebot in Westdeutschland gleichbleiben und in Ostdeutschland um mehr als 110.000 Menschen sinken wird.

Für 2011 halten die IAB-Autoren dann eine Stagnation auf dem Arbeitsmarkt für möglich. Bei einem derzeit erwarteten Wirtschaftswachstum von 1,2 bis 2,0 Prozent sei ein Jahr des "jobless growth" zu erwarten, in dem es weder zu einem Beschäftigungsaufbau noch zu einem -abbau kommen werde.

Quelle: apd/felt

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Angestellte nutzen Privatgeräte auch im Job

Studie

Angestellte nutzen Privatgeräte auch im Job

Viele Unternehmen können oder wollen mit dem rasanten technischen Fortschritt nicht mithalten. Weil die Mitarbeiter von zu Hause aber Rechne ... mehr 

Nach Zwangsschließung der Fabrik

Müller-Brot-Chef räumt grobe Fehler ein

Müller-Brot-Chef Ostendorf hat "grobe Fehler" im Umgang mit den Lebensmittelkontrolleuren und der Öffentlichkeit eingeräumt. mehr 

Videos

Ringerin aus Krefeld trainiert für Olympiaqualifikation

Aline Focken ist 20 Jahre alt und träumt von Olympia. Die Krefelderin hat die Chance sich für die olympischen Spiele 2012 in ... mehr 

Autokamera filmt riesigen Lichtkegel

Das Video könnte auch aus einem Science-Fiction-Film sein. Blogger jedoch wollen herausgefunden haben, dass es die Explosion eines ... mehr 

Top-Services

Weitere Videos unter www.nrw-business.tv
 
Politik-Nachrichten
Loveparde-Rede-Sauerland009.jpg

Bürgerentscheid am Sonntag

Adolf Sauerland bangt um sein Amt

Duisburgs Oberbürgermeister (CDU) muss sich am Sonntag einem Bürgerentscheid stellen. Wenn eine Mehrheit von mindestens 91.250 Bürger für seine Abwahl stimmen, wäre er sein Amt los. Der Ausgang der Wahl ist offen. Sauerland wird den Wahltag wohl von ... Von Christian Schwerdtfeger  mehr

 
greichenland proteste feuer

Euro-Krise spitzt sich zu

Griechenland taumelt ins Chaos

Gibt es im griechischen Parlament am Sonntag keine Mehrheit für neue Spar- und Reformschritte, wird Athen der Geldhahn zugedreht. Bundeskanzlerin Angela Merkel unterstützt diesen Weg. Die Staatspleite wird immer wahrscheinlicher.  Von A. Ingenrieth und B. Marschall  mehr

 
 

Schulpolitik in NRW

Bürokratie plagt die Lehrer

 
 

Drohende Überschuldung

Österreich beschließt Sparpaket

 

Streit um kostenlose Pille

Obama beugt sich Konservativen

 

Neue Vorwürfe gegen Bundespräsidenten

Wulff nutzte Firmen-Handy eines Freundes

Strom-Rechner

 kWh
vergleichen