kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

Ermittlungen wegen Insiderhandels: EADS-Manager wussten schon früh von A380-Problemen

zuletzt aktualisiert: 29.05.2007 - 13:21

Paris (RPO). Die Probleme bei Superjumbo A380 waren den verantwortlichen Managern des Airbus-Mutterkonzerns EADS offenbar schon drei Monate früher bekannt als bisher behauptet. Schon auf einer Sitzung im März 2006 seien die Probleme besprochen worden. Noch am selben Tag hätten Spitzenmanager ihre Aktien verkauft.

Auf der Sitzung des Verwaltungsrates am 7. März 2006 wurden "schwere industrielle Schwierigkeiten und sich daraus ergebende Lieferverzögerungen" erörtert, schrieb die Pariser Finanzzeitung "La Tribune" am Dienstag unter Berufung auf einen Insider.

Der Konzern teilte erst am 13. Juni des Jahres mit, dass es wegen Fertigungsproblemen zu Verzögerungen beim A380 kommt. Nach der Gewinnwarnung brach der EADS-Kurs um 26 Prozent ein. Bis dahin hatten 85 Prozent der 800 Manager mit Aktienoptionen diese gezogen. Auch die industriellen Hauptaktionäre Daimler und Lagardère verkauften in der Zwischenzeit je 7,5 Prozent des Kapitals. Die Pariser Finanzpolizei und die Börsenaufsicht ermitteln wegen Verdachts auf Insiderhandel.

Laut "La Tribune" korrigierte EADS am 6. März vergangenen Jahres seinen Plan von zunächst 29 auf 24 A380-Auslieferungen im Jahr 2007 nach unten. Dies sei aber nicht im Protokoll der Aufsichtsratssitzung einen Tag später festgehalten worden. Von EADS heißt es bislang, die industriellen Schwierigkeiten beim A380 seien an dem Tag nicht thematisiert worden. Am Dienstag war der Konzern zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

"La Tribune" beruft sich auf den früheren Airbus-Geschäftspartner Jean Galli Douani, der mit dem Flugzeugbauer seit langem im Clinch liegt. Kurz nach der Verwaltungsratssitzung im März telefonierte er nach eigenen Angaben mit dem technischen Direktor von Airbus, Alain Garcia.

In dem Telefonat habe dieser mitgeteilt, dass "schwere industrielle Schwierigkeiten beim A380 und sich daraus ergebende Lieferverzögerungen" vom Verwaltungsrat angesprochen worden seien. Das Gespräch habe Galli Douani aufgezeichnet und einen Mitschnitt an die Pariser Finanzpolizei übergeben, die ihn am 2. Mai vernahm, schrieb die Zeitung. Das Büro von Ermittlungsrichter Xavièr Simeoni wollte sich dazu zunächst nicht äußern.

Quelle: ap

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Jain und Fitschen – das gegensätzliche Duo

Das neue Führungsteam der Deutschen Bank

Jain und Fitschen – das gegensätzliche Duo

An der Spitze des Geldhauses stehen künftig zwei Männer, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Anshu Jain und Jürgen Fitschen. mehr 

Schuldenkrise macht Europäer ärmer

Mehr Millionäre in Schwellenländern

Schuldenkrise macht Europäer ärmer

Die Schuldenkrise fordert ihren Tribut: Das Privatvermögen in Westeuropa schrumpfte 2011 um 0,4 Prozent auf 25,5 Billionen Euro. mehr 

Mehr Wirtschaft
Aus der Region

Das neue Führungsteam der Deutschen Bank

Jain und Fitschen – das gegensätzliche Duo

Mehr Millionäre in Schwellenländern

Schuldenkrise macht Europäer ärmer

Deutsches Lizenzgebiet im Pazifik

Forscher entdecken riesiges Manganfeld

Auch am Donnerstag im Minus

Dax verliert im Mai über sieben Prozent

Videos

Video

Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

Kurios: Flugzeuge verhaken sich ineinander

Auf dem Chicagoer Flughafen sind sich zwei sehr ungleiche Flugzeuge ins Gehege gekommen. Eine Boeing 747 wollte sich auf den Weg machen, als ... mehr 

Top-Services
 
Anzeige:
Weitere Videos unter www.nrw-business.tv
Politik-Nachrichten
Bundespräsident Gauck in Israel

Umstrittene Äußerung zum Islam

Muslime werfen Gauck Geschichtsfälschung vor

Joachim Gauck hat sich von der Einschätzung seines Vorgängers Christian Wulff distanziert, der Islam gehöre zu Deutschland. mehr

 
syrien flagge fahne RPO 2007

Bürgerkrieg in Syrien

Syrische Deserteure drohen Assad

Die westlichen Staaten und die syrischen Rebellen drohen dem Assad-Regime mit einer härteren Gangart. mehr

 
 

Machtkampf bei den Linken

Kipping lässt Riexinger abblitzen

 

Letzter DDR-Wirtschaftsminister

Gerhard Pohl tot aufgefunden

 

Minister stellt neues Programm vor

Altmaier grenzt sich von Röttgen ab

 

Nahostreise des Bundespräsidenten

Gauck fordert zu Friedensgesprächen auf

 
Strom-Rechner

kWh
vergleichen