Bund soll wegen Krise weniger erhalten haben: Einnahmen aus Lkw-Maut wohl unter Erwartungen
zuletzt aktualisiert: 16.01.2010 - 16:54Düsseldorf (RPO). Aus der Lkw-Maut hat der Bund im Jahr 2009 einem Bericht zufolge deutlich geringere Einnahmen erzielt. Grund dafür sollen die Wirstchaftskrise und das geringere Aufkommen von Transporten sein.
Laut "Wirtschaftswoche" brachte die Maut im vergangenen Jahr rund 4,3 Milliarden Euro ein. Das waren demnach zwar 800 Millionen Euro mehr als 2008, allerdings 13,6 Prozent weniger als ursprünglich für 2009 erwartet. Die Bundesregierung hatte mit Einnahmen in Höhe von rund fünf Milliarden Euro gerechnet, wie das Blatt weiter berichtete.
Eine Sprecherin des Bundesverkehrsministerin wollte die Zahlen auf DAPD-Anfrage am Samstag nicht bestätigen. Sie erklärte lediglich, die Bilanz werde in der kommenden Woche veröffentlicht.
Grund für das kalkulatorische Minus bei der Lkw-Maut ist laut "Wirtschaftswoche" der gesunkene Warentransport auf der Straße infolge der Wirtschaftskrise. Zudem hätten die Spediteure im vergangenen Jahr vermehrt schadstoffärmere Zugfahrzeuge eingesetzt, für die geringere Mautgebühren berechnet würden.
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