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Studie: Kaufkraft sinkt weiter: Energie in armen Regionen besonders teuer

zuletzt aktualisiert: 11.03.2010 - 14:42

Heidelberg (RPO). Aufgrund stagnierender Löhne und steigender Energiekosten wird die Kaufkraft vieler Deutschen in diesem Jahr erneut sinken. Einer neuen Erhebung zufolge liegen die Energiekosten besonders in armen Bundesländern hoch.

Wie die Marktforscher der GfK GeoMarketing in einer Kaufkraftstudie für Deutschland feststellen, müssen die Bürger einen Rückgang beim verfügbaren Einkommen hinnehmen. 2010 haben sie im Bundesdurchschnitt noch 18.904 Euro pro Kopf zur Verfügung und damit 42 Euro weniger im Geldbeutel. Ein Grund sind steigende Energiekosten.

Wie das Verbraucherportal Verivox feststellt, ist dabei besonders auffällig, dass in kaufkraftschwachen Bundesländern die Energiekosten sehr hoch sind.

Die höchsten Energiekosten (Strom und Gas) für einen Zwei-Personen-Haushalt fallen in den neuen Bundesländern Sachsen (1425 Euro), Thüringen (1408 Euro), Sachsen-Anhalt (1394 Euro), Mecklenburg-Vorpommern (1390 Euro) und Brandenburg (1360 Euro) an. An sechster Stelle folgt das Saarland mit 1356 Euro.

Der Vergleich dieser Durchschnittskosten mit der Kaufkraft pro Haushalt zeigt demnach, dass die neuen Bundesländer zur Gruppe mit der geringsten Kaufkraft gehören.

Nur in Berlin und Bremen stimmt das Verhältnis von Kaufkraft und Energiepreisen – in den beiden Städten mit vergleichsweise geringer Kaufkraft pro Haushalt bezahlen die Verbraucher mit jeweils durchschnittlich 1224 Euro (Bremen) und 1233 Euro (Berlin) die günstigsten Energiepreise in Deutschland.

Die Energiekosten der Bundesländer mit der stärksten Kaufkraft bewegen sich um den Bundesdurchschnitt von 1319 Euro herum. Für einen Zwei-Personen-Haushalt werden in Baden-Württemberg 1326 Euro und in Bayern 1312 Euro fällig.

Quelle: csi

 
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