Doppelspitze: Entscheidung über neuen Spiegel-Chef angeblich gefallen
zuletzt aktualisiert: 16.01.2008 - 22:20Hamburg (RPO). Die Entscheidung über die Nachfolge von "Spiegel"-Chefredakteur Stefan Aust soll einem Zeitungsbericht zufolge gefallen sein. Der Vorabmeldung nach teilen sich die Position zukünftig der Berliner Bürochef des Nachrichtenmagazins, Georg Mascolo, und der Chef von "Spiegel online", Mathias Müller von Blumencron.
Das berichtet das "Hamburger Abendblatts" und beruft sich dabei auf gut unterrichtete Verlagskreise.
Der ursprünglich dafür gewünschte ZDF-Moderator Claus Kleber hatte sich Ende 2007 entschieden, lieber bei dem Fernsehsender zu bleiben. Ob Aust beurlaubt wird, während noch die Abfindungsgespräche mit dessen Anwalt Matthias Prinz geführt werden, sei noch offen, heißt es weiter in der Meldung. Sollte dabei kein Übereinkommen erzielt werden, sei für den 4. Februar beim Landesarbeitsgericht Hamburg ein Gütetermin zur Klage Austs gegen seine Entlassung geplant.
Unklar ist der Meldung zufolge, ob der bisherige stellvertretende Chefredakteur Martin Doerry bleibt oder von Mascolo die Leitung des Berliner Büros übernimmt. Mit Aust werde aber der weitere stellvertretende Chefredakteur Joachim Preuß das Blatt verlassen. Der Meldung zufolge soll der Sprecher der Mitarbeiter-KG, Armin Mahler, Gruner&Jahr-Vorstandsmitglied Bernd Kundrun von der gefundenen Lösung informiert haben.
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