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Ehemalige Eon-Kraftwerkstochter
Uniper-Aktie startet mit 10,015 Euro an der Börse

Eon-Tochter Uniper: Aktie startet mit 10,015 Euro an der Börse
Die bisherige Eon-Tochter Uniper ist jetzt an der Börse notiert und damit ein eigenständiges Unternehmen. FOTO: RP/Weber
Frankfurt/Main. Das bisherige Eon-Tochterunternehmen Uniper ist am Montagmorgen an die Börse gegangen. Das Energieunternehmen wird im Prime Standard der Frankfurter Börse notiert. Uniper ist nun ein eigenständiges Unternehmen.

Uniper-Chef Klaus Schäfer hat sich nach dem Börsengang der ehemaligen Eon-Kraftwerkstochter zuversichtlich gezeigt. "Ich glaube, das ist ein ganz wichtiger Tag heute, Uniper ist an der Börse – wir haben mehr als 18 Monate daraufhin gearbeitet", sagte Schäfer nach dem ersten festgestellten Kurs am Montag an der Frankfurter Börse. "Uniper ist nun ein selbstständiges Unternehmen, wir sind börsennotiert, wir können nach vorne schauen." Mit dem Zugang zu den Kapitalmärkten habe das Unternehmen die richtigen Voraussetzungen für die Zukunft. Uniper beschäftigt rund 13.000 Menschen. Der Energieriese selbst konzentriert sich auf erneuerbare Energien, Energienetze und Kundenlösungen.

"Uniper steht für die Energiewende, das Rückgrat der Energiewende.
Wir haben das Geschäft für die Versorgungssicherheit - insofern auch eine klare Zukunft." Der erste Kurs der Uniper-Aktie war zuvor mit 10,015 Euro festgestellt worden. Experten rechnen in den ersten Handelstagen mit sehr starken Kursschwankungen. Eon hat heute Teile von Uniper an seine Aktionäre abgegeben und hält jetzt noch etwas über 46 Prozent.

Eon-Aktionäre erhalten für jeweils zehn Eon-Anteilsscheine eine neue Uniper-Aktie. Sie bekommen so insgesamt 53,35 Prozent der Uniper-Aktien zugeteilt. Sie können entscheiden, ob sie diese Aktien halten oder verkaufen.

(rent/dpa/reu)
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