Verstoß gegen Wettbewerbsregeln: EU-Kommission: Schwere Vorwürfe gegen Apple
zuletzt aktualisiert: 03.04.2007 - 06:34Brüssel (RPO). Die EU-Kommission wirft dem US-Unternehmen Apple ("iPhone", "iPod") vor, gegen die europäischen Wettbewerbsregeln zu verstoßen. Hintergrund sind "territoriale Beschränkungen" Apples bei seinem Musikportal iTunes, so ein Sprecher. Apple hat jetzt zwei Monate Zeit, sich zu rechtfertigen.
Er bestätigte damit entsprechende französische Zeitungsberichte. Die Kommission habe Apple sowie weiteren betroffenen Musikverlagen zunächst die einzelnen Beschwerdepunkte in einer Mitteilung dargelegt, sagte der Sprecher von Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes, Jonathan Todd,. Die Unternehmen haben nun zwei Monate Zeit, um ihr Vorgehen gegenüber der Brüsseler Behörde zu rechtfertigen.
Die Kommission in Brüssel wendet sich gegen die Einschränkung, dass iTunes-Nutzer nur Musik im jeweiligen iTunes-Laden des Landes seines Wohnsitzes erstehen kann. Die Preise sind nicht einheitlich. iTunes überprüft den Wohnort eines Kunden unter anderem anhand von dessen Kreditkartendaten. Dadurch seien die Nutzer in ihrer Wahl des Ortes eingeschränkt, an dem sie ihre Musik kaufen wollten, sagte Todd. Dies verstoße gegen europäisches Wettbewerbsrecht.
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