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Wichtige Wirtschaftspartner
Handel zwischen EU und China binnen 17 Jahren verdreifacht

EU und China: Handel seit 2000 verdreifacht
Ein Containerschiff fährt in den Hamburger Hafen ein. FOTO: dpa, cgt gfh fgj
Luxemburg. China gewinnt als Handelspartner der Europäischen Union immer mehr an Bedeutung. Seit dem Jahr 2000 hat sich der gegenseitige Warenaustausch fast verdreifacht, wie das europäische Statistikamt Eurostat am Montag mitteilte.

Der Anteil Chinas am Warenverkehr der EU sei bis 2017 von 5,5 auf 15,3 Prozent gestiegen. Im vergangenen Jahr habe das Handelsvolumen damit bei 573 Milliarden Euro gelegen.

Zwar bleiben den Statistikern zufolge die USA weiter der wichtigste EU-Handelspartner. Allerdings ist der Vorsprung gegenüber China mit einem Anteil von 16,9 Prozent am EU-Außenhandel beziehungsweise einem Volumen von 631 Milliarden Euro nicht mehr allzu groß. Zusammen stehen die USA und China für rund ein Drittel des EU-Außenhandels.

Für die meisten EU-Länder ist ein anderes Land aus der Union das wichtigste Zielland für Exporte. Für Deutschland gilt das jedoch nicht. Hier haben die USA die Nase vorn. China steht auf der deutschen Exportliste hinter Frankreich erst auf Platz drei. Die meisten Importe bezieht Deutschland dagegen aus den Niederlanden, gefolgt von China und Frankreich. Das Nachbarland Niederlande ist zwar relativ klein, spielt aber unter anderem wegen seiner Häfen eine bedeutende Rolle als Warenumschlagplatz.

(dpa/see)
 
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