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Griechenland
Mehrere Eurostaaten sind in der Schuldenkrise gefangen. Analysten sprechen von den "PIGS"-Ländern. Portugal, Irland, Griechenland und Spanien. Ein Überblick.
Stand: 10. Februar 2010
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Griechenland
Wegen der Rekordverschuldung hat die EU-Kommission den griechischen Haushalt im Februar 2010 unter ihre Kontrolle gestellt - ein bis dahin in der EU-Geschichte einmaliger Schritt. Die Regierung in Athen meldete jahrelang falsche Defizitzahlen nach Brüssel und erreichte so den Beitritt zur Euro-Zone.
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Griechenland
Im Herbst 2009 korrigierte die neue Regierung die Neuverschuldung drastisch auf 12,7 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) nach oben. Erlaubt sind in der EU maximal drei Prozent. Um sich an den Finanzmärkten Geld zu leihen, muss Griechenland über zehn Prozent Zinsen zahlen.
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Portugal
Neben Griechenland hat auch Portugal gravierende Probleme an den Finanzmärkten. Hedgefonds und andere Spekulanten wetten auf einen Kursverfall der Staats-Anleihen.
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Portugal
Die Regierung in Lissabon hat ein unpopuläres Sparprogramm aufgelegt, das unter anderem die Beamtengehälter einfriert.
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Spanien
Noch größere Sorgen bereitet einigen Finanzexperten die große EU-Volkswirtschaft Spanien. Seit dem Platzen der Immobilienblase liegt die ehemals boomende Bauwirtschaft des Landes brach.
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Spanien
Die Staatsverschuldung stieg 2009 nach Regierungsangaben auf 11,4 Prozent. Madrid will in den kommenden drei Jahren ein hartes Sparprogramm im Umfang von 50 Milliarden Euro umsetzen.
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Irland
Irland musste als zweites Land unter den Euro-Rettungsschirm schlüpfen. Die Rettung der angeschlagenen Banken riss ein Riesen-Loch in den Staatshaushalt. Im November 2010 riefen die Iren nach langem Zögern um Hilfe.