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Kabinenpersonal
Gewerkschaft Ufo kündigt Streik bei Eurowings an

Eurowings Streik 2016: Gewerkschaft Ufo bleibt keine andere Wahl
Die Tarifgespräche zwischen Ufo und Eurowings waren gescheitert. FOTO: dpa, obe fdt lof
Frankfurt/Düsseldorf. Im Tarifkonflikt mit dem Kabinenpersonal bei der Lufthansa-Tochter Eurowings in Deutschland stehen die Zeichen auf Streik.

Die Flugbegleitergewerkschaft Ufo erklärte am Donnerstag, ihr bleibe keine andere Wahl, als mit Arbeitskampfmaßnahmen die Forderungen durchzusetzen, nachdem die Eurowings-Geschäftsführung am Mittwochabend den eigenen Vorschlag einer Schlichtung vom Tisch genommen habe.

Zum weiteren Vorgehen will sich Ufo-Tarifvorstand, Nicoley Baublies, ab 14 Uhr per Videonachricht äußern.

Es geht es um die in Düsseldorf sitzenden Gesellschaft Eurowings, die 23 von bislang 90 Mittelstreckenjets der Lufthansa-Billigplattform Eurowings betreibt.

Im September hatte bereits die Konkurrenzgewerkschaft Verdi einen Warnstreik des Kabinenpersonals bei Eurowings Deutschland organisiert, in dessen Folge acht Flüge ausfielen. Verdi und Ufo konkurrieren in dem Betrieb miteinander.

(das/dpa)
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