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Insolvenzgericht
Ex-KarstadtQuelle-Chef fordert Millionen

Wie sich Arcandor in die Krise manövrierte
Wie sich Arcandor in die Krise manövrierte FOTO: AP
Berlin (RPO). Der frühere Vorstandsvorsitzende des KarstadtQuelle-Konzerns, Christoph Achenbach, macht Pensionsforderungen gegenüber dem Pleite-Konzern geltend.

"Es ist richtig, dass ich meine betrieblichen Rentenansprüche gegenüber dem Pensionssicherungsverein und dem Insolvenzverwalter über eine Anwaltskanzlei angemeldet habe", sagte Achenbach der Zeitung "Bild am Sonntag". "Ich nehme an, wie die meisten Führungskräfte und Mitarbeiter des Konzerns und seiner Tochtergesellschaften auch."

Die Zeitung schrieb, Achenbach habe Pensionsansprüche in Höhe von 1,15 Millionen Euro beim Insolvenzgericht in Essen angemeldet. Achenbach war 2004 bis 2005 Vorstandschef bei KarstadtQuelle. Das inzwischen in Arcandor umbenannte Unternehmen meldete im vergangenen Jahr Insolvenz an.

(DDP/sdr)
 
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