Importe weiter rückläufig: Exporte nach Südostasien leicht gestiegen
zuletzt aktualisiert: 23.06.2004 - 10:42Wiesbaden (rpo). Deutsche Unternehmen haben 2003 mehr Waren nach Südost-Asien geliefert als im Vorjahr. 2002 war der Export um drei Prozent zurückgegangen. Allein nach Singapur und Malaysia gingen im vergangenen Jahr Waren im Wert von 7 Milliarden Euro.
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes vom Mittwoch stiegen die Ausfuhren in die ASEAN-Staaten leicht um 0,2 Prozent auf 11,8 Milliarden Euro. Bei den Einfuhren setzte sich den Angaben zufolge der Negativtrend der vergangenen Jahre fort.
Zur ASEAN (Association of Southeast Asian Nations) gehören Indonesien, Brunei, Laos, Kambodscha, Malaysia, Myanmar (Birma), Philippinen, Singapur, Thailand und Vietnam.
Die wichtigsten Handelspartner in der Region sind den Angaben zufolge Singapur und Malaysia. In diese beiden Staaten gingen vergangenes Jahr mit 7,0 Milliarden Euro 59,3 Prozent des in die ASEAN-Staaten ausgeführten Warenwertes. Der Anteil der Ausfuhren in diese Länder an den gesamten deutschen Exporten betrug 2003 den Angaben zufolge 1,8 Prozent. Die Lieferungen aus den ASEAN-Staaten lagen bei einem Anteil von 2,8 Prozent. Die Einfuhren sanken im vergangenen Jahr um 3,3 Prozent auf 14,9 Milliarden Euro. Seit dem Jahr 2000 beträgt der Rückgang damit 8,2 Prozent.
Zu den wichtigsten Exportartikeln im Handel mit den ASEAN-Staaten zählten 2003 - wie schon in den Vorjahren - Waren der Nachrichtentechnik, Rundfunk- und Fernsehgeräte sowie elektronische Bauelemente mit einem Ausfuhrwert von 2,9 Milliarden Euro und Maschinen mit einem Ausfuhrwert von 2,4 Milliarden Euro. Bei den Einfuhren dominierten, ebenfalls traditionell, Erzeugnisse der Nachrichtentechnik, Rundfunk-und Fernsehgeräte und elektronische Bauelemente sowie Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräte und -einrichtungen, wie die Statistiker berichteten.
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