Die Deutsche Post AG bietet ihren Kunden Dienstleistungen in verschiedenen Filialformen an. Insgesamt gibt es laut Unternehmen in Deutschland 13.500 Filialen. Nachfolgend ein Überblick über die wichtigsten Formen.
Die
Postbank Finanzcenter sind die "Flaggschiffe" unter den Postfilialen und bieten ein breites Angebot an Standorten mit großer Nachfrage. In den bundesweit rund 850 Filialen gibt es alle Dienstleistungen aus dem Angebot der Postbank sowie weitere Finanz- und Versicherungsangebote. Zusätzlich können Kunden alle postalischen Dienstleistungen erhalten, zum Beispiel Einschreiben, Nachnahme, Nachsende- und Lagerservice, internationale Sendungen, Ausgabe von abzuholenden Sendungen oder Brief- und Paketmarken.
Die etwa 4100
Filialen der Deutschen Post bieten Postdienstleistungen im Rahmen der vorgeschriebenen Grundversorgung an, ergänzt um andere Produkte wie vorfrankierte Briefe, Karten oder Verpackungsmaterial. In der Regel werden in diesen Filialen auch Basisleistungen der Postbank angeboten.
Die
Partnerfilialen werden meist von Einzelhändlern betrieben, nach Unternehmensangaben gibt es von diesem Filialtyp mehr als 7.000. Auch sie bieten die Grundversorgung. Kunden profitieren bei dieser Filialform laut Post von den längeren Öffnungszeiten der Händler.
Servicefilialen gibt es an Standorten mit geringer Nachfrage. Die Betreiber sind selbstständige Kaufleute im Handel. Sie stehen nebenbei in einem festen Beschäftigungsverhältnis mit der Deutschen Post, dessen Umfang reduziert ist.
Die
Postpoints sind der neueste Versuch des Unternehmens. Bei den Partnern der Post können Kunden zum Beispiel Briefmarken kaufen oder Briefe, Päckchen, Pakete und Retouren abgeben. Mit den Postpoint soll der alltägliche Bedarf von Privatkunden gedeckt werden.
Als
Post24/7 bezeichnet das Unternehmen Servicepunkte, die Dienstleistungen des Konzerns an einem Ort unter einem Dach bündelt. Dazu zählen Briefkästen, Briefmarkenautomaten, Automaten zur Abholung von Sendungen und vereinzelt auch Geldautomaten. Die sogenannten Serviceinseln werden zunächst an etwa 60 Standorten in Berlin, Bonn und Dortmund aufgebaut