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Unternehmen investieren 40,7 Milliarden Euro: Firmen verstärken die Forschung

VON EVA QUADBECK - zuletzt aktualisiert: 13.09.2007 - 07:25

Düsseldorf (RP). Die deutschen Unternehmen geben immer mehr Geld für Forschung und Entwicklung aus. Nach Angaben des Bundesbildungsministeriums hat die Wirtschaft im vergangenen Jahr insgesamt 40,7 Milliarden Euro in diesen Bereich investiert.

Dies seien acht Prozent mehr als im Jahr zuvor, sagte Forschungsministerin Annette Schavan (CDU) unserer Zeitung. Die Steigerungsrate hatte zwischen 2004 und 2005 nur rund drei Prozent betragen.

"Die neuesten Zahlen zeigen, dass wir eine enorme Steigerung der Investitionen für Forschung und Entwicklung in den Unternehmen haben." Für 2007 rechnet das Ministerium mit einer weiteren Steigerung und Investitionen von rund 42 Milliarden Euro. Die High-Tech-Strategie habe das Innovationsklima in Deutschland nachhaltig verbessert, sagte Schavan.

Vor allem die Branchen "Optische Technologien" und "Medizintechnik" sind auf dem Vormarsch. Die Ideen der Forscher zu optischen Technologien reichen von leuchtenden Tapeten, die zugleich als Fernseh-Bildschirm dienen, über Telefone, bei denen der Gesprächspartner als 3D-Hologramm erscheint, bis hin zu Autos, deren Lackfarbe sich auf Knopfdruck ändert. Schon heute hängen im verarbeitenden Gewerbe etwa 16 Prozent der Arbeitsplätze von den optischen Technologien ab.

Im Rahmen der High-Tech-Strategie hat auch der Bund seine Ausgaben für Forschung und Entwicklung erhöht. In dieser Wahlperiode werden 6,5 Milliarden Euro mehr investiert als in den vier Jahren zuvor. Ziel der Bundesregierung ist es, dass die gemeinsamen Ausgaben von Wirtschaft und öffentlicher Hand für Forschung und Entwicklung im Jahr 2010 mindestens drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts betragen. Dafür sind allerdings noch erhebliche Anstrengungen notwendig.

Legt man die 42 Milliarden Euro zugrunde, die in diesem Jahr voraussichtlich investiert werden, dann muss die Wirtschaft nach Angaben des Ministeriums noch rund zehn Milliarden Euro in den nächsten drei Jahren zulegen. Dieses Ziel ist nach Ansicht des Ministeriums realistisch.


 
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