Statistik: Frankreich bleibt wichtigster Handelspartner
zuletzt aktualisiert: 04.12.2009 - 08:51Wiesbaden (RPO). Frankreich ist auch im vergangenen Jahr bei den Ausfuhren Deutschlands Handelspartner Nummer 1 gewesen. In das Nachbarland wurden Waren im Wert von 93,7 Milliarden Euro ausgeführt, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Demnach beliefen sich die Einfuhren aus Frankreich auf 63,4 Milliarden Euro.
Damit war es nach den Niederlanden (68,0 Milliarden Euro) das zweitwichtigste Lieferland für Waren nach Deutschland. Insgesamt stammten 7,9 Prozent aller im vergangenen Jahr nach Deutschland eingeführten Waren aus Frankreich, während sogar 9,5 Prozent aller aus Deutschland ausgeführten Produkte nach Frankreich geliefert wurden. Aus französischer Sicht war Deutschland sowohl ein- als auch ausfuhrseitig größter Handelspartner.
Auch im Jahr 2009 setzte sich diese intensive Handelsbeziehung fort: Von Januar bis August 2009 lieferten Firmen in Deutschland Waren im Wert von 53,3 Milliarden Euro nach Frankreich, was einem Anteil von 10,2 Prozent an allen Ausfuhren in diesem Zeitraum entsprach. Während die Exporte insgesamt zurückgegangen sind, stieg in den ersten acht Monaten der Anteil Frankreichs an den Gesamtausfuhren. Die Einfuhren aus Frankreich im Zeitraum Januar bis August 2009 hatten einen Wert von 36,7 Milliarden Euro. Dies entsprach einem Anteil von 8,3 Prozent an allen Einfuhren in diesem Zeitraum.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum
