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Deal über 1,2 Milliarden Euro
Fraport betreibt künftig 14 griechische Flughäfen

Fraport betreibt künftig 14 griechische Flughäfen
Fraport will die Flughäfen ab 2016 führen. FOTO: dpa, brx soe rho
Frankfurt/Main. Der deutsche Flughafenbetreiber Fraport betreibt künftig mit seinem griechischen Partner Copelouzos Group 14 Regionalflughäfen in Griechenland. Die Verträge dafür seien am Montag unterschrieben worden, teilte Fraport in Frankfurt am Main mit.

Die Konzessionen laufen demnach zunächst für 40 Jahre und kosten eine Gebühr von rund 1,2 Milliarden Euro. Fraport und Copelouzos übernähmen die Flughäfen im Herbst 2016, wenn alle Details geregelt seien.

Bei den 14 Regionalflughäfen geht es um drei auf dem Festland, darunter in Thessaloniki, und elf Insel-Flughäfen, unter anderem auf Kreta, Korfu, Kos, Mykonos, Rhodos, Samos und Santorin. Alle 14 Flughäfen zusammen hatten 2014 laut Fraport ein Passagiervolumen von rund 22 Millionen Fluggästen.

Die griechische Regierung hatte die Übernahmen im August nach längerem Zögern genehmigt; Fraport und Copelouzos waren bereits unter der Vorgängerregierung im November 2014 als Sieger aus einem Bieterverfahren hervorgegangen. Auch wenn die beiden Unternehmen die Flughäfen künftig betreiben, bleibt der griechische Staat weiterhin Eigentümer.

Fraport-Chef Stefan Schulte erklärte mit Blick auf den künftigen Betrieb der Flughäfen: "Wir sehen darin eine echte Win-win-Situation sowohl für unser Unternehmen als auch für Griechenland." Fraport hält nach eigenen Angaben in dem Betreiber-Konsortium "eine deutliche Mehrheit". Beide Partner verpflichteten sich zudem, bis 2020 330 Millionen Euro in die Flughafeninfrastruktur zu investieren.

Fraport betreibt weltweit elf Flughäfen. Neben dem Frankfurter Flughafen und dem Flughafen Hannover-Langenhagen in Deutschland ist der Konzern unter anderem auch für den Airport im türkischen Antalya oder den Flughafen in Lima in Peru verantwortlich.

(csi/AFP)
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