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Hans Eichel erhält weniger Geld
Gewinn der Bundesbank bricht ein

Frankfurt/Main (rpo). Wieder eine schlechte Nachricht für Finanzminister Hans Eichel: Der Gewinn der Bundesbank ist eingebrochen. Das Institut wird Eichel deshalb viel weniger Geld überweisen, als der zunächst eingeplant hatte.

Eichel bekommt für seinen Etat 2004 weniger als drei Milliarden Euro Gewinn überwiesen und damit weit weniger als von ihm eingeplant. Das zuständige Mitglied des Bundesbankvorstands, Hans Georg Fabritius, sagte der "Börsen-Zeitung" (Freitagausgabe): "Unser Gewinn für 2003 wird deutlich niedriger als im Vorjahr sein und auch deutlich unter 3,5 Milliarden Euro liegen." Diesen Betrag hatte Eichel in den Haushaltsplan für dieses Jahr eingestellt.

2001 war der Bundesbank-Gewinn mit 11,2 Milliarden Euro außerordentlich hoch ausgefallen und sank dann 2002 auf 5,4 Milliarden Euro. Fabritius erläuterte, Ursache für den Gewinneinbruch seien vor allem geringere aus- und inländische Zinserträge sowie die Notwendigkeit, hohe Abschreibungen auf Devisenreserven vorzunehmen, deren Wert sich durch die Dollar-Abwertung deutlich vermindert habe.

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