Börsengang: GM erwägt wohl Ankerinvestoren
zuletzt aktualisiert: 17.08.2010 - 09:23New York (RPO). Der US-Autobauer General Motors möchte bei seinem Börsengang Kreisen zufolge möglicherweise auch Großinvestoren mit ins Boot holen. GM erwäge, solche "Ankerinvestoren" für den Kauf von GM-Anteilen zu gewinnen, erfuhr Reuters am Montag aus mit der Sache vertrauten Kreisen.
Ein solches Vorgehen ist bei Börsengängen durchaus üblich, da damit nach Außen gezeigt werden kann, dass wichtige Investoren den Gang eines Unternehmens an die Börse unterstützen.
Die Ankerinvestoren könnten aus der Reihe von Pensions- oder Staatsfonds kommen. Wie hoch ihr Anteil an GM jeweils sein könnte, war unklar. Eine mit der Sache vertraute Person sagte, jeder dieser Investoren solle zwischen zwei und zehn Prozent an GM halten und insgesamt werde für Ankerinvestoren ein Anteil zwischen zehn und 30 Prozent erwogen. Diese Investoren würden ihre Anteile dann auch für einen längeren Zeitraum halten.
GM will in diesen Tagen die Unterlagen für seinen Börsengang einreichen. Erwartet wird ein Volumen von bis zu 20 Milliarden Euro. Der einst weltgrößte Autobauer war bereits lange Zeit an der Börse notiert, musste 2009 aber für kurze Zeit Insolvenz anmelden. Die US-Regierung rettete GM mit rund 50 Milliarden Dollar Steuergeldern vor dem Aus. Inzwischen schreibt das Unternehmen wieder Gewinne.
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