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Quartalszahlen in den USA: Google steigert Gewinn, Merrill Lynch macht Verlust

zuletzt aktualisiert: 18.07.2008 - 07:41

San Francisco (RPO). Zahlreiche Unternehmensriesen haben in der vergangenen Nacht in den USA ihre Geschäftszahlen gemeldet. Während Internet- und Technikunternehmen ihre Gewinne deutlich steigerten, mussten Finanzunternehmen Verluste melden.

So meldete der Internetkonzern Google eine Steigerung des Nettogewinn im zweiten Quartal dieses Jahres um 35 Prozent. Der Suchmaschinengigant gab für diesen Zeitraum einen Gewinn von 1,25 Milliarden Dollar (rund 790 Millionen Euro) an. Damit blieb Google hinter den Erwartungen zurück. Analysten hatten mit einem Gewinn von 4,84 Dollar pro Aktie ohne Sonderposten gerechnet; tatsächliche lag er aber nur bei 4,63 Dollar. Zuwächse verbuchte Google vor allem im Bereich der Internetwerbung.

Auch dem Software-Hersteller Microsoft gelang es,  mehr Gewinn zu machen. Im vierten Quartal des Geschäftsjahres machte Microsoft ein Gewinnplus von 42 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Wie das Unternehmen in Seattle mitteilte, betrug der Gewinn zum Quartalsende am 30. Juni 4,3 Milliarden Dollar (2,71 Milliarden Euro) oder 46 US-Cents pro Aktie. Der Umsatz lag bei nahezu 16 Milliarden Dollar (10,1 Milliarden Euro). Dies ist eine Steigerung gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 18 Prozent.

Auch das IT-Unternehmen IBM brachte gute Nachrichten für die Anleger und Analysten. Mit einem Gewinnsprung von 22 Prozent im zweiten Quartal übertraf das Unternehmen sogar die Erwartungen der Experten an der Wall Street.. Im Zeitraum von April bis Ende Juni dieses Jahres verdiente IBM nach Angaben vom Donnerstag 2,77 Milliarden Dollar (1,75 Milliarden Euro), das sind 1,98 Dollar pro Aktie. Der Umsatz kletterte im Berichtszeitraum um nahezu 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 26,8 Milliarden Dollar. Dies sind etwa 900 Millionen Dollar mehr, als die Analysten erwartet hatten.

Wenig Positives gab es von Merrill Lynch. Die von der Finanzmarktkrise ohnehin hart getroffene US-Bank Merrill Lynch ist wegen neuer milliardenschwerer Abschreibungen im zweiten Quartal erneut tief ins Minus gerutscht. Das Institut vermeldete  einen Verlust von 4,89 Milliarden Dollar (3,09 Milliarden Euro). Im Vorjahreszeitraum war noch ein Gewinn von 2,01 Milliarden Dollar angefallen.

Quelle: afp

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