Aufsichtsrat stimmt zu: Grünes Licht für RAG-Stiftung
zuletzt aktualisiert: 26.06.2007 - 14:27Essen (RPO). Die Aufsichtsräte der RAG und der RAG-Beteiligungs-AG haben der Errichtung der RAG-Stiftung zugestimmt. Zugleich billigten sie die Umbenennung des "weißen Bereichs" des Mischkonzerns, der im Frühjahr 2008 an die Börse gebracht werden soll, wie der Konzern am Dienstag in Essen mitteilte.
Die RAG-Stiftung soll die Abwicklung des Kohlebergbaus der RAG übernehmen und zugleich die verbleibenden Bereiche Chemie, Energie und Immobilien an die Börse bringen. Aus dem Erlös soll die Stiftung für die so genannten Ewigkeitslasten des Bergbaus, beispielsweise Spätschäden durch einbrechende Stollen, aufkommen.
Die anderen Bereiche, bisher RAG-Beteiligungs-AG und Immobilien, der Feinchemiehersteller Degussa und der Energiekonzern STEAG, sollen von Herbst an unter einem neuen Namen firmieren. Wie die neue Marke heißt, teilte die RAG noch nicht mit. Der "schwarze Bereich", der Bergbau, soll dann allein noch die Marke RAG führen.
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