Sparkassenverband: Grünes Licht zur WestLB-Rettung
zuletzt aktualisiert: 30.11.2009 - 19:59Düsseldorf (RPO). Der Rheinische Sparkassen- und Giroverband hat grünes Licht für die geplante Rettung der Westdeutschen Landesbank (WestLB) gegeben. Die Verbandsversammlung stimmte den Vereinbarungen zur WestLB am Montag in Düsseldorf einstimmig zu, wie der Verband mitteilte.
Die Versammlung beauftragte zudem Verbandspräsident Michael Breuer, die auf der Basis dieser Vereinbarung erforderlichen Verträge zu verhandeln. Über die Verträge soll auf einer weiteren Verbandsversammlung Mitte Dezember entschieden werden.
Am Dienstag vergangener Woche hatten sich die WestLB, ihre Eigentümer und der Bund auf die Finanzierung der geplanten Aufspaltung in eine Kern- und eine Abwicklungsbank geeinigt. Dazu sollen insgesamt rund 85 Milliarden Euro Bilanzsumme in eine Abwicklungsanstalt unter dem Dach der Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung ausgegliedert werden.
Die sogenannte Bad Bank wird zur Deckung der erwarteten Verluste mit bis zu vier Milliarden Euro Eigenkapital ausgestattet, die teilweise von der WestLB-Kernbank, teilweise von den Eigentümern in Form von Garantien kommen. Haupteigentümer der WestLB sind mehrheitlich die beiden Sparkassenverbände Rheinland und Westfalen-Lippe mit je 25,2 Prozent. Das Land Nordrhein-Westfalen hält etwa 38 Prozent - davon 17,5 Prozent direkt und 20,2 Prozent indirekt über die NRW.Bank.
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