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Hasbro und Mattel
Hersteller von Monopoly und Barbie könnten fusionieren

Barbie folgt Models auf "Sports Illustrated"-Cover
Barbie folgt Models auf "Sports Illustrated"-Cover FOTO: ap
Bangalore. Zwei milliardenschwere US-Spielzeughersteller verhandeln über eine Fusion: der Monopoly-Anbieter Hasbro und der Barbie-Puppen-Hersteller Mattel. Die Aktien sind im Aufwind.

Die Papiere von Mattel legten am Donnerstag im US-Handel an der New Yorker Börse um über vier und die Titel von Hasbro um mehr als acht Prozent zu. Zuvor hatte der Finanzdienst Bloomberg über Fusionsgespräche berichtet. Hasbro sei Ende vergangenen Jahres an Mattel herangetreten, hieß es unter Berufung auf eingeweihte Personen. Die Unternehmen äußerten sich zunächst nicht zu den Gerüchten.

Beide Firmen kamen zuletzt gemeinsam auf eine Marktkapitalisierung von mehr als 20 Milliarden Dollar. Die beiden Rivalen des dänischen Bauklötze-Herstellers Lego hatten bereits vor 20 Jahren über einen Zusammenschluss gesprochen. Damals hatte Mattel ein 5,2 Milliarden Dollar schweres Angebot für Hasbro zurückgezogen und auf ungünstige Marktbedingungen verwiesen.

Die beiden Konzerne leiden schon länger unter geringer Nachfrage und verschärfter Konkurrenz im Spielzeugmarkt. Mattel konnte im vierten Quartal zumindest die Absatzflaute des ehemaligen Verkaufsschlagers "Barbie" stoppen. Zudem wurde die Firma an der Börse zuletzt für neue Varianten der berühmten Puppe gefeiert, die nun statt wie bislang ausschließlich mit ultraschlanker Model-Figur auch in den Versionen "kurvig", "groß" und "klein" angeboten werden soll. Hasbro will am 8. Februar Geschäftszahlen vorlegen.

(hebu/reu/dpa)
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