kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

Quartalszahlen: Henkel, BASF, Altena und BMW fahren Gewinne ein

zuletzt aktualisiert: 02.08.2006 - 09:26

Düsseldorf (rpo). Gute Quartalszahlen: Henkel wuchs über die Erwartungen der Analysten hinaus. Chemiekonzern BASF verzeichnete rekordverdächtige Umsätze, kündigte aber Preiserhöhungen an. Das Chemie- und Pharmaunternehmen Altena verzeichnete ein Umsatz-Plus von 10 Prozent, und BMW überraschte mit seinen Zahlen.

Der Düsseldorfer Konsumgüterkonzern Henkel ist im zweiten Quartal stärker als erwartet gewachsen. Der Umsatz stieg um 7,3 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Das organische Wachstum betrug 6,1 Prozent und wuchs damit stärker als von Analysten erwartet. Das betriebliche Ergebnis (EBIT) sei um 21,2 Prozent auf 359 Millionen Euro und der Quartalsüberschuss um 23,4 Prozent auf 248 Millionen Euro gestiegen.

Nach einem organischem Plus von 5,9 Prozent im ersten Quartal hatten Analysten einhellig mit einer etwas abgeschwächten Wachstumsrate gerechnet. Im zweiten Quartal des Vorjahres hatte das um Wechselkurse und Zu- und Verkäufe bereinigte Wachstum noch bei 3,3 Prozent gelegen. Nach den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres liegt die Wachstumsrate den Angaben zufolge bei 6,0 Prozent und damit deutlich über der von Henkel für das Gesamtjahr angepeilten Bandbreite von 3 bis 4 Prozent.

Gleichzeitig bekräftigte das Unternehmen seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr. Der Konsumgüterkonzern erwartet im laufenden Jahr ein organisches Umsatzwachstum "am oberen Rand der Bandbreite", eine Steigerung des wechselkursbereinigten Betriebsergebnisses von etwa 10 Prozent sowie eine Erhöhung des Ergebnisses je Vorzugsaktie um ebenfalls etwa 10 Prozent.

Rekordwerte für BASF

Der Ludwigshafener Chemiekonzern BASF hat das erste Halbjahr mit Rekordwerten abgeschlossen. Wie der Konzern mitteilte, stieg der Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 20 Prozent auf 24,8 Milliarden Euro. Das Ergebnis nach Steuern sei von 1,6 Milliarden auf knapp 1,9 Milliarden geklettert.

Mit dem Erwerb der Degussa Bauchemie, der Übernahme der Engelhard Corporation und weiteren Akquisitionen habe der Konzern wichtige Meilensteine auf seinem Weg zu profitablem Wachstum erreicht, heißt im BASF-Zwischenbericht.

Das wirtschaftliche Umfeld im ersten Halbjahr sei günstig für das Geschäft gewesen. Die Konjunktur habe sich verbessert, und die Aussichten erschienen positiv. "Vor dem Hintergrund der guten Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr 2006 sind wir für das Jahr 2006 weiterhin optimistisch", sagte der Vorstandsvorsitzende Jürgen Hambrecht.

Risiken beinhalte jedoch der anhaltend hohe Ölpreis, und geopolitische Spannungen - insbesondere im Nahen Osten - verunsicherten die Märkte. Wegen der hohen Rohstoffkosten würden auch künftig Anpassungen der Preiserhöhungen vorgenommen werden müssen.

Altena: Umsatz-Plus von zehn Prozent

Der Chemie- und Pharmakonzern Altana nimmt Kurs auf das elfte Rekordjahr in Folge. Das Unternehmen verbesserte seinen Konzernumsatz im ersten Halbjahr um 24 Prozent auf 1,93 Milliarden Euro. Bereinigt um Wechselkurse sowie Zu- und Verkäufe betrug das Plus 10 Prozent. Das Konzernergebnis vor Steuern erhöhte sich um 8 Prozent auf 382 Millionen Euro.

Altana sucht für seine Pharmasparte einen Partner oder Käufer, die Chemie soll an die Börse gebracht werden. "Aus heutiger Sicht werden wir wie angekündigt, die entscheidenden Weichenstellungen und Entscheidungen für die beiden Prozesses noch im Laufe des Jahres vornehmen", erklärte Vorstandschef Nikolaus Schweickart.

BMW überrascht

Der Münchener Autohersteller BMW konnte Umsatz und Gewinn in den ersten sechs Monaten dieses Jahres deutlich steigern. Die Erlöse legten von 22,5 Milliarden auf 24,8 Milliarden Euro zu und das Ergebnis nach Steuern stieg von 1,2 Milliarden auf 1,7 Milliarden Euro, wie der Konzern am Dienstag mitteilte. Der Automobilkonzern liege "voll auf Kurs", seine Ziele für 2006 zu erreichen, hieß es.

Weiterhin belastend wirkten sich die ungünstigen Wechselkurse sowie die hohen Rohstoffpreise aus. "BMW überrascht positiv", sagte ein Börsenhändler am Morgen. Das Zahlenwerk liege über den Erwartungen. Damit rückten die schwachen US-Absatzzahlen in den Hintergrund.

Quelle: afp2

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
GLS weist Wallraff-Vorwürfe zurück

Nach Undercover-Recherche

GLS weist Wallraff-Vorwürfe zurück

Der Paketzusteller GLS hat die Vorwürfe des Enthüllungsjournalisten Günter Wallraff über eine Ausbeutung von Boten zurückgewiesen. mehr 

Experten erwarten "Erbschaftswelle"

Allensbach-Studie

Experten erwarten "Erbschaftswelle"

Die Deutschen werden nicht nur immer älter, sie haben auch immer mehr zu vererben. Experten ... mehr 

Mehr Wirtschaft
Aus der Region

Nach Undercover-Recherche

GLS weist Wallraff-Vorwürfe zurück

"Leben ohne Konto kaum vorstellbar"

EU-Parlament fordert Bankkonto für alle

Deutsche-Bank-Hauptversammlung

Ackermann mahnt Nachfolger zur Vorsicht

Videos

Video

Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

Kurios: Flugzeuge verhaken sich ineinander

Auf dem Chicagoer Flughafen sind sich zwei sehr ungleiche Flugzeuge ins Gehege gekommen. Eine Boeing 747 wollte sich auf den Weg machen, als ... mehr 

Top-Services
 
Anzeige:
Weitere Videos unter www.nrw-business.tv
Politik-Nachrichten
237 Abgeordnete haben sich für 16. Wahlperiode eingefunden

237 Abgeordnete

NRW-Landtag konstituiert sich neu

In Nordrhein-Westfalen ist der neue Landtag zu seiner ersten Sitzung nach der Wahl zusammengekommen. mehr

 
Der letzte DDR-Wirtschaftsminister Gerhard Pohl ist offenbar beim Baden ertrunken.

Letzter DDR-Wirtschaftsminister

Gerhard Pohl tot aufgefunden

Der letzte DDR-Wirtschaftsminister Gerhard Pohl ist tot. mehr

 
 

Klage gegen Bundesregierung

EU will Deutschland zum Wassersparen zwingen

 

Nach Selbstverbrennung in Lhasa

China startet Verhaftungswelle in Tibet

 

"Leben ohne Konto kaum vorstellbar"

EU-Parlament fordert Bankkonto für alle

 

Umstrittene Aussage über den Islam

Gauck distanziert sich von Wulff

 

Pyrotechnik in Fußball-Stadien

Jäger will notfalls Vereine zur Kasse bitten

Strom-Rechner

kWh
vergleichen