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Düsseldorfer Waschmittelhersteller: Henkel wächst in allen Bereichen

zuletzt aktualisiert: 25.02.2009 - 08:41

Düsseldorf (RPO). Der Konsumgüterhersteller Henkel ist im abgelaufenen Geschäftsjahr in allen Bereichen deutlich gewachsen. Insgesamt stieg der Umsatz um mehr als acht Prozent auf 14,1 Milliarden Euro, wie der Produzent von bekannten Wasch- und Reinigungsmitteln (Pril, dato, Somat) am Mittwoch in Düsseldorf mitteilte.

Das operative Ergebnis (Ebit) ging hingegen wegen hoher Restrukturierungskosten und der Integration des britischen Klebstoffherstellers National Starch auf 779 Millionen Euro zurück, stieg jedoch bereinigt um diese Effekte um mehr als sechs Prozent auf 1,46 Milliarden Euro. Unter dem Strich verblieben Henkel 2008 nach Anteilen Dritter mit 1,22 Milliarden Euro knapp ein Drittel mehr als im Jahr zuvor. Bereinigt lag der Überschuss bei 945 Millionen Euro.

Henkel habe sich 2008 in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld sehr gut behauptet, sagte Vorstandschef Kasper Rorsted. Alle Unternehmensbereiche hätten dabei erneut stärker zugelegt als die relevanten Märkte. Mit Blick auf 2009 sagte er, dass dies kein einfaches Jahr werden werde. Man sei jedoch gerüstet, gestärkt aus dem schwierigen Umfeld hervorzugehen. "Quantifizierte Aussagen" wolle Henkel erst treffen, sobald für die Märkte "tragfähige Annahmen" vorlägen, hieß es.

Im Waschmittelbereich (Persil, Spee, Weißer Riese, Perwoll) stiegen die Umsätze den Angaben zufolge nominal leicht um 0,6 Prozent auf 4,17 Milliarden Euro. Das betriebliche Ergebnis fiel dagegen um rund vier Prozent auf 439 Millionen Euro. Der Bereich Kosmetik (bac, Fa, Theramed) erlöste mit nominal knapp 3,1 Milliarden Euro rund 1,5 Prozent mehr. Das bereinigte Ebit stieg um 4,1 Prozent auf 376 Millionen Euro. Die Klebstoffsparte (Pattex, Metylan) setzte nach dem Kauf von National Starch mit 6,7 Milliarden Euro rund 17 Prozent mehr um. Das Ebit stieg um knapp sechs Prozent auf 658 Millionen Euro.

Henkel beschäftigt weltweit nach eigenen Angaben rund 55.000 Mitarbeiter, 80 Prozent davon außerhalb Deutschlands.

Quelle: DDP

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